Neue Funktion
Google lässt Nutzer in Deutschland ihre Gmail-Adresse ändern
25.06.2026 – 15:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Die eigene Gmail-Adresse war jahrelang fix. Das ändert sich nun auch hierzulande – allerdings nur unter mehreren Bedingungen.
Google ermöglicht es ab sofort auch Gmail-Nutzern in Deutschland, den Teil ihrer E-Mail-Adresse vor dem @-Zeichen zu ändern. Bislang ließ sich nur der angezeigte Name anpassen, nicht aber die eigentliche Adresse. Wer einen neuen Namen wollte, musste ein zweites Konto anlegen und seine Daten umziehen.
Die Möglichkeit zur Änderung startete zuerst in den USA und wird nun auch hierzulande schrittweise freigeschaltet. Nach Angaben von Google steht die Funktion noch nicht allen Konten zur Verfügung.
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Wie Google auf seinen Hilfeseiten mitteilt, wird die bisherige Adresse bei einem Wechsel nicht gelöscht. Sie bleibt als zusätzliche Adresse (Alias) im Konto und empfängt weiter Nachrichten. E-Mails an die alte wie an die neue Adresse landen im selben Posteingang. Gespeicherte Inhalte wie Fotos, Nachrichten und frühere E-Mails bleiben unberührt, auch zur Wiederherstellung des Kontos dient die ursprüngliche Adresse weiter.
Drei Wechsel und eine Sperrfrist
Die Anmeldung bei Google-Diensten wie Gmail, Maps, YouTube oder Drive funktioniert den Angaben zufolge mit beiden Adressen. Bei externen Seiten, die die Anmeldung über ein Google-Konto anbieten, kann dagegen weiter die alte Adresse nötig sein.
Für den Wechsel gelten mehrere Vorgaben. Pro Konto sind drei neue Adressen möglich, zusammen mit der ursprünglichen also höchstens vier. Eine neue Adresse lässt sich jeweils nur alle zwölf Monate anlegen. Sie muss zudem frei sein – bei Gmail oft eine Hürde, weil viele Namen längst vergeben oder von Google reserviert sind.
Nutzer können jederzeit zur alten Adresse zurückkehren. Eine einmal angelegte Adresse lässt sich aber nicht löschen; dafür müsste das gesamte Konto entfernt werden.
So läuft die Umstellung
Den Wechsel nehmen Nutzer im Browser über die Kontoverwaltung vor, unter „Persönliche Daten“, dann „E-Mail“ und schließlich „E-Mail-Adresse Ihres Google-Kontos“. Fehlt dort die Option, die Adresse zu ändern, ist die Funktion für das Konto noch nicht verfügbar. Google rät Nutzern, vorab wichtige Daten wie Kontakte sowie Fotos und Videos zu sichern. Die Umstellung wirke sich ähnlich aus wie eine Anmeldung auf einem neuen Gerät, sodass einzelne App-Einstellungen zurückgesetzt werden können.
Wer ein Chromebook nutzt, muss zusätzliche Schritte beachten: Google empfiehlt, das alte Konto auf dem Gerät zu entfernen und das neue von Hand hinzuzufügen, weil sich das Gerät sonst nicht umstellt.












