Weltmeister erklärt Phänomen Undav
„Es gibt keinen zweiten Podolski mehr, aber …“
25.06.2026 – 11:08 UhrLesedauer: 3 Min.

Deniz Undav avanciert beim WM-Turnier zum Superjoker. Weltmeister Lukas Podolski erklärt, was den Stuttgarter so besonders macht – und erkennt Parallelen.
Mit seinen beiden Toren schoss Deniz Undav die deutsche Nationalmannschaft am Samstag im Alleingang zum 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste – und damit auch vorzeitig als Gruppenerster ins Sechzehntelfinale der WM. Spätestens seit seinem Auftritt als Superjoker kennt ihn jetzt die ganze Fußball-Welt.
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Viele Fans und Experten fragen sich, wie lange es sich Bundestrainer Julian Nagelsmann noch erlauben kann, seinen mit drei Toren und zwei Vorlagen besten Scorer nur als Einwechselspieler zu bringen. Gut möglich, dass der Angreifer vom VfB Stuttgart schon am Donnerstag im Gruppenfinale gegen Ecuador (22 Uhr im Liveticker bei t-online) zum ersten Mal in die Startelf rücken wird. In dieser Form kommt Nagelsmann nämlich eigentlich gar nicht mehr an Undav vorbei.
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Der 29-Jährige ist aber nicht nur aufgrund seiner Tore und Vorlagen ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Auch mit seiner Coolness und lässigen Art tut er dem Team auf und neben dem Platz gut. Viele Beobachter erinnert er damit an Weltmeister Lukas Podolski, der – genau wie Undav – zu seiner Zeit ebenfalls immer einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte.
„Es gibt keinen zweiten Podolski mehr“
Angesprochen auf diesen naheliegenden Vergleich sagte Podolski im Interview mit t-online mit einem Lachen: „Es gibt keinen zweiten Podolski mehr.“ Dass es gewisse Parallelen zwischen den beiden gibt und Undav gewisse Podolski-Erinnerungen weckt, ist aber auch dem Original nicht entgangen.
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„Das stimmt, er bringt eine gewisse Lockerheit, Humor und Witz rein. Das ist immer wichtig, unabhängig davon, ob er spielt oder nicht“, sagte Podolski. Der Weltmeister von 2014 verwies mit Blick auf Undavs bisherige Jokerrolle darauf, dass man eine WM nicht nur mit der ersten Elf gewinne, sondern eben auch mit den Spielern, die als Einwechselspieler von der Bank kommen. „Wir haben zu meiner Zeit immer gesagt: Auch das Team hinter dem Team ist extrem wichtig. Ob das jetzt der Koch oder der Busfahrer ist, die Physios, die Ärzte – jeder gehört dazu“, führte Podolski aus. „Wenn du Leute dabei hast, die ein bisschen Spaß und Humor mitbringen, und Energie in die Mannschaft, ist das enorm wertvoll.“












