Herz im Einmachglas
Polizei nimmt Kannibalen in Ungarn fest
23.06.2026 – 19:19 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem Schrank befinden sich Knochen, in einem Einmachglas ein Herz: In Ungarn soll ein Krankenträger menschliche Leichenteile gesammelt und teils verzehrt haben.
Ein in einer Klinik in Ungarn angestellter Krankentransporteur soll Leichenteile gesammelt und in seiner Wohnung aufbewahrt haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ermitteln die Beamten auch wegen des Verdachts des Kannibalismus gegen den 30-Jährigen aus Budapest.
Der Verdächtige habe in einer Vernehmung zugegeben, dass er sich besonders zu menschlichen Körperteilen hingezogen fühle. Er habe sich aus ihnen bereits auf verschiedene Weise Speisen zubereitet und diese auch verzehrt.
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Budapester Kannibale soll Tote auf Friedhöfen ausgegraben haben
Der Mann soll sich für Anatomie und Pathologie begeistert und gerne Tiere seziert haben. Die Beamten nehmen an, dass er über seinen Arbeitsplatz an menschliche Leichenteile kam und sich zudem menschliche Überreste von Friedhöfen in Ungarn der benachbarten Slowakei beschaffte.

Über seine Leidenschaft habe er freimütig im Familien- und Freundeskreis gesprochen, hieß es weiter. Von seiner „Sammlung“ habe er Fotos angefertigt, die gleichfalls sichergestellt wurden.
Am 17. Juni rückten die Ermittler zur Razzia aus. Sie fanden eigenen Angaben zufolge unter anderem menschliche Gesichtshaut, Knochen, einen kompletten Unterschenkel, ein Gehirn, eine Hand, diverse Schädel und ein Herz in einem Einmachglas.
Der Krankentransporteur wurde zunächst vorläufig festgenommen. Derzeit sei er unter gerichtliche Aufsicht gestellt, teilte die Polizei mit. Ihm wird unter anderem Störung der Totenruhe vorgeworfen.









