DFB-Star bezieht Stellung
Debatte um Doku: „Ich habe gar kein Verständnis dafür“
22.06.2026 – 18:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Nadiem Amiri gilt als Familienmensch. Als solcher wurde der deutsche Nationalspieler in der Diskussion um die Geburt des Kindes eines belgischen Kollegen nun deutlich.
Aus dem DFB-Quartier in Winston-Salem berichtet William Laing
In der Debatte um Belgiens Nationalspieler Jérémy Doku und die Geburt seines Kindes hat Nadiem Amiri eindeutig Stellung bezogen. „Ich habe gar kein Verständnis dafür, dass er kritisiert wird für sowas“, sagte der DFB-Profi auf t-online-Nachfrage im DFB-Quartier in Winston-Salem. „Ich glaube, alle hier im Raum, alle Eltern, alle, die Papa sind, wissen, was für ein besonderer Moment das ist. Für die Geburt seines ersten Kindes muss er dahin gehen.“
Dokus Partnerin Shireen erwartet in England das erste gemeinsame Kind des Paares in der zweiten Juliwoche. Zu diesem Zeitpunkt könnte der 24-Jährige aber noch mit Belgien bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko weilen. Mitte Juni hatte er jedoch bereits angekündigt, für die Geburt zurückfliegen zu wollen.
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„Es kommt darauf an, wann es soweit ist, aber da es mein erstes Kind ist, möchte ich auf jeden Fall dabei sein“, hatte der Angreifer von Manchester City erklärt. „Wenn man mich fragt, was ich mir wünsche, lautet meine Antwort: Niemand möchte die Geburt seines ersten Kindes verpassen. Aber ich weiß auch, dass es im Fußball viele andere Aspekte zu berücksichtigen gibt.“
Französische Journalistin kritisierte Doku scharf
Dokus Aussagen hatten im Anschluss die französische TV-Journalistin France Pierron auf den Plan gerufen. Diese äußerte sich am Freitag empört über die Worte des Flügelspielers. Eine Geburt sei ein „ekelhafter Moment“ und ein Vater dabei „vollkommen nutzlos“, echauffierte sich die 44-Jährige. „Du hast die Chance, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen – es gibt Hunderte Spieler, die alles dafür geben würden, an deiner Stelle zu sein.“












