Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Neue Funktion bestellt Essen, bucht Hotel und Tickets

Neue Funktion bestellt Essen, bucht Hotel und Tickets

August 10, 2026
Gustav Christensen nach Verletzung beim Training

Gustav Christensen nach Verletzung beim Training

August 10, 2026
1000 Juristen fordern ein Verbotsverfahren

1000 Juristen fordern ein Verbotsverfahren

August 10, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Assistenzsysteme fallen aus – warum Prüfer „im Nebel“ sind
Mobilität

Assistenzsysteme fallen aus – warum Prüfer „im Nebel“ sind

By zeit-heute.deJuni 22, 20263 Mins Read
Assistenzsysteme fallen aus – warum Prüfer „im Nebel“ sind
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

TÜV schlägt Alarm

Autokonzerne sperren wichtige Daten


22.06.2026 – 07:08 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Gesperrte Elektronik: Den Sachverständigen von TÜV und Dekra fehlen für eine verlässliche Diagnose die digitalen Zugänge. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Robert Kneschke)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Moderne Autos steuern, bremsen und halten die Spur fast von allein. Doch bei der Hauptuntersuchung stoßen Prüfer zunehmend an ihre Grenzen: Weil Hersteller wichtige Daten sperren, bleiben viele Risiken unsichtbar.

Für viele Autofahrer steht das TÜV-Siegel sinnbildlich für Sicherheit. Wer die Plakette bekommt, fährt ein verkehrssicheres Fahrzeug. So lautet zumindest das Versprechen. Doch moderne Fahrzeuge stellen die Hauptuntersuchung vor große Probleme. Besonders bei digitalen Assistenzsystemen fehlen den Sachverständigen von TÜV, Dekra und anderen Prüforganisationen oft die notwendigen Möglichkeiten. „Wir stochern im Nebel“, hieß es auf einer Konferenz des TÜV-Verbands in Berlin. Den Prüfern fehlen die technischen Mittel, um die Software moderner Fahrzeuge angemessen zu kontrollieren.

Probleme sind längst Alltag

Fahrassistenzsysteme wie Spurhalter, Notbremser oder automatische Abstandshalter sollen eigentlich die Sicherheit erhöhen. Die Realität auf den Straßen zeigt jedoch Schwächen. In einer Umfrage des Automobilclubs ACV berichtet fast die Hälfte der befragten Autofahrer von gelegentlichen oder häufigen Fehlfunktionen. Die Elektronik löst plötzlich grundlose Vollbremsungen aus, die Kamera liest Schilder notorisch falsch. Jeder vierte Befragte empfindet die digitalen Helfer nicht als Entlastung, sondern als nervigen Störfaktor.

Das Datengeheimnis der Autohersteller

Das Problem liegt tief in der Elektronik. Bisher lesen Prüfer bei der Hauptuntersuchung meist nur den Fehlerspeicher der Bordelektronik aus. Für eine verlässliche Diagnose müssten die Sachverständigen jedoch viel tiefer in die Fahrzeugdaten eindringen. Genau das verhindern Autohersteller, indem sie die notwendigen Diagnosecodes und digitalen Zugänge zu den Schnittstellen nur ungern freigeben. Selbst gesetzlich vorgeschriebene Assistenzsysteme können die Prüfer deshalb bei der Hauptuntersuchung nur eingeschränkt kontrollieren.

Feinarbeit: Jede zweite Werkstatt verzichtet nach dem Scheibentausch auf das genaue Einstellen der sensiblen Assistenzkameras.Vergrößern des Bildes
Feinarbeit: Jede zweite Werkstatt verzichtet nach dem Scheibentausch auf das genaue Einstellen der sensiblen Assistenzkameras. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/DAVID HERRAEZ CALZADA)

Das Bundesverkehrsministerium arbeitet zwar an Anpassungen der Regeln auf nationaler und EU-Ebene. Doch die Bürokratie bremst. Und die Probleme der Prüforganisationen wachsen. Bereits im vergangenen Jahr warnte die Dekra vor falsch eingestellten Sensoren und Assistenzsystemen auf den Straßen.

Die Ursachen dafür sind alltäglich: Tauscht eine Werkstatt nach einem Steinschlag die Frontscheibe und stellt die integrierte Kamera im Anschluss nicht haargenau ein, funktioniert die Technik nicht mehr richtig. Das Gleiche droht nach einem simplen Parkrempler an der Stoßstange, hinter der wichtige Radarsensoren sitzen.

Werkstätten als weiteres Nadelöhr

Hinter der Statistik verbirgt sich eine gewaltige Zahl. Jährlich werden in Deutschland rund zwei Millionen Windschutzscheiben ausgetauscht und zwei Millionen Stoßfänger beschädigt. Das Kraftfahrzeugtechnische Institut warnt, dass falsch eingestellte Sensoren oft gar nicht durch eine Warnleuchte auffallen, da die Toleranzen bereits ab Werk zu groß sind. Der Fahrer wiegt sich in falscher Sicherheit.

Gleichzeitig patzen die Werkstätten. Zwar haben fast alle Betriebe regelmäßig mit der neuen Technik zu tun, wie eine Umfrage des Portals Fabucar und des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe zeigt. Doch nur 52 Prozent sind überhaupt in der Lage, die sensiblen Assistenten im eigenen Betrieb richtig zu kalibrieren. Und weniger als die Hälfte überprüft die Systeme bei Inspektionen gemäß den Herstellervorgaben.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Polizei beschlagnahmt Ferrari für 4,3 Millionen Euro

Polizei beschlagnahmt Ferrari für 4,3 Millionen Euro

Dudenhöffer fordert Ende der staatlichen Förderung

Dudenhöffer fordert Ende der staatlichen Förderung

Modellversuch seit 70 Jahren: Düsseldorf testet gelbe Fußgängerampeln

Modellversuch seit 70 Jahren: Düsseldorf testet gelbe Fußgängerampeln

Gefälschte Auto-Inserate: So gehen Betrüger vor

Gefälschte Auto-Inserate: So gehen Betrüger vor

Mehr Kinder im Straßenverkehr verunglückt

Mehr Kinder im Straßenverkehr verunglückt

Modellversuch seit 70 Jahren: Düsseldorf testet gelbe Fußgängerampeln

Seit 1953 läuft ein Ampel-Test in Düsseldorf: Einmalig in Deutschland

Stau auf der Autobahn umfahren – ist das wirklich schneller?

Stau auf der Autobahn umfahren – ist das wirklich schneller?

Diese Unfälle passieren Senioren häufiger

Diese Unfälle passieren Senioren häufiger

Skoda Kodiaq als Gebrauchtwagen beim TÜV: Familien-SUV zeigt wenig Schwäche

Skoda Kodiaq als Gebrauchtwagen beim TÜV: Familien-SUV zeigt wenig Schwäche

Redakteurfavoriten
Gustav Christensen nach Verletzung beim Training

Gustav Christensen nach Verletzung beim Training

August 10, 2026
1000 Juristen fordern ein Verbotsverfahren

1000 Juristen fordern ein Verbotsverfahren

August 10, 2026
Steffen Baumgart tritt in TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf

Steffen Baumgart tritt in TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf

August 10, 2026
Traditionsbäckerei muss Filialen schließen und Jobs abbauen

Traditionsbäckerei muss Filialen schließen und Jobs abbauen

August 10, 2026
Neueste
Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft

Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft

August 10, 2026
Hitze-Wetter in Deutschland: Wetter-Prognosen fallen düster aus

Hitze-Wetter in Deutschland: Wetter-Prognosen fallen düster aus

August 10, 2026
Diese drei Faktoren in der Lebensmitte kosten 13 Jahre

Diese drei Faktoren in der Lebensmitte kosten 13 Jahre

August 10, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.