Kap Verdes WM-Märchen geht weiter
Ohne Familiengeschichte geht es offenbar nicht bei der großen WM-Überraschung Kap Verde. Nach dem 0:0 gegen Europameister Spanien drückte die halbe Welt die Daumen, dass die Mutter von Torwartheld Vozinha noch ein Visum für die USA erhält. Nach dem nicht minder emotionalen 2:2 (1:2) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay erzählte dann Defensivspieler Kevin Pina eine rührende Geschichte. Mehr dazu lesen Sie hier.
Fernández: Mit 15 schrieb er Brief an Messi – Heute spielt er neben ihm
Als Enzo Fernández 15 Jahre alt war, veröffentlichte er auf Facebook einen Brief an sein großes Idol Lionel Messi. Der argentinische Ausnahmefußballer war nach der Final-Niederlage bei der Copa América 2016 gegen Chile aus der Nationalmannschaft zurückgetreten – und der junge Enzo versuchte, ihn mit emotionalen Worten zum Umdenken zu bewegen.
„Mach, was du willst, Lionel, aber bitte denke darüber nach, zu bleiben. Bleibe und habe Spaß“, schrieb der heutige Mittelfeldstar damals in seinem Brief. Er entschuldigte sich bei Messi für den Druck, den das ganze Land auf ihn ausgeübt habe. „Dich in der Albiceleste spielen zu sehen, ist der größte Stolz auf der Welt. Spiele aus Spaß, denn du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Spaß wir haben, wenn du Spaß hast.“
Messi kehrte zurück ins Nationalteam, fand seinen Spaß wieder und führte die Albiceleste 2022 zum WM-Titel – mit Fernández an seiner Seite. „Ja, ich denke oft an den Brief zurück“, sagte Fernández darauf angesprochen vor dem heutigen zweiten WM-Gruppenspiel im Dallas-Stadion gegen Österreich (19 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV). „Und ich denke, heute würde ich noch viel emotionaler schreiben, denn ich teile so viel an Erinnerungen und Erlebnissen mit ihm“, sagte der Profi des FC Chelsea: „Ich glaube, heute bräuchte ich Bücher, um auszudrücken, was wir alles gemeinsam erlebt haben, was ich von ihm gelernt habe.“
Rassistische Parolen beim Public Viewing – Polizei ermittelt
Nach mutmaßlich rassistischen und antisemitischen Äußerungen beim Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste ermittelt die Polizei. Ein 40 Jahre alter Mann soll in der Nacht beim Schauen des Fußballspiels vor einem Spätkauf in Prenzlauer Berg rassistische Aussagen über Nationalspieler und den Schiedsrichter gemacht sowie eine rechtsextreme Geste gezeigt haben, wie die Polizei mitteilte.










