Nach Triumph bei French Open
Zverev ehrlich: „Ich habe mich selbst angelogen“
Aktualisiert am 11.06.2026 – 17:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Der deutsche Tennis-Star Alexander Zverev hat seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. Nun spricht er offen über seine Gefühlswelt.
Alexander Zverev hat nach seinem Triumph bei den French Open offen über den enormen Druck während des Turniers gesprochen. Rückblickend räumte der Hamburger ein, dass er seine Gefühle in Paris bewusst verborgen habe.
Im Interview mit Sky Sport sagte Zverev auf die Frage nach dem Umgang mit der Favoritenrolle: „Ich habe das gefaked bis zum Gehtnichtmehr. Jetzt kann ich auch ehrlich sein. Ich habe mich selbst angelogen. Für meinen eigenen guten Zweck.“
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Der 29-Jährige beschrieb die Zeit bei Roland Garros als außergewöhnlich belastend. „Es war die stressigste Woche, die ich in meinem Leben je hatte, da bin ich ehrlich. Auf einmal bin ich haushoher Favorit bei diesem Turnier, was ich noch nie bei einem Grand Slam war. Ich wusste, dass wenn ich gutes Tennis zeigen kann, dass ich das Turnier wirklich gewinnen kann und gewinnen muss.“ Den Druck habe er bis zum Endspiel gut kontrolliert. „Ich habe das unglaublich gemanagt bis zum Finale“, sagte Zverev.
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Im Finale gegen den Italiener Flavio Cobolli sei die Anspannung dann deutlich spürbar gewesen. Er sei „sehr nervös“ und „angespannt“ gewesen, erklärte der Deutsche. Dennoch habe er auch dort die entscheidenden Momente für sich genutzt. „Aber auch dort habe ich in den wichtigen Momenten dann mein bestes Tennis gezeigt“, sagte Zverev. Das Endspiel gewann er nach fünf Sätzen mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7, 6:1.
Ob der Titelgewinn nun eine mögliche mentale Hürde beseitigt hat, wollte Zverev noch nicht endgültig beurteilen. „Ich muss zu einem anderen Turnier kommen, um zu sagen, wie das Gefühl ist“, sagte er.











