Massiver Blitz
„Wilder Hausrüttler“: Knall schreckt Kölner aus dem Schlaf
Aktualisiert am 31.05.2026 – 19:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein sehr kräftiger Blitz hat am frühen Sonntagmorgen Teile Kölns aufgeschreckt. Das steckt dahinter.
Ein lauter Donnerschlag hat am frühen Sonntagmorgen manch einen Menschen im Kölner Süden geweckt. Nach Daten von Kachelmannwetter schlug der Blitz um 5.55 Uhr im Bereich der Severinsbrücke ein. Auch ein t-online-Reporter nahm den Knall deutlich wahr.
Demnach handelte es sich um einen Erdblitz mit einer Stärke von minus 115 Kiloampere. In der Einordnung von Meteorologe Jörg Kachelmann fällt ein Blitz ab 100 Kiloampere in die Kategorie „wilder Hausrüttler“. Der Begriff beschreibt besonders kräftige Blitze, die oft über größere Distanzen zu hören oder sogar zu spüren sind.
Kölner berichten von heftigem Knall
Auch in sozialen Netzwerken wurde der Einschlag am Morgen diskutiert. Auf Reddit berichteten mehrere Menschen, sie seien von dem lauten Donner geweckt worden. Mehrere Nutzer berichteten, ihr Puls sei nach dem Knall angestiegen – wohl eine Folge des Schrecks.
Zu größeren Schäden durch den Einschlag lagen zunächst keine Informationen vor. Registriert wurde er nach der Karte von Kachelmannwetter im Bereich der Severinsbrücke.
Weitere Gewitter in NRW möglich
Auch im weiteren Tagesverlauf bleibt das Wetter in Nordrhein-Westfalen unruhig. Laut dem Deutschem Wetterdienst sind ab dem Nachmittag vor allem im Norden und Osten erneut Gewitter möglich. Dabei können starke bis stürmische Böen zwischen 60 und 75 Kilometern pro Stunde, Starkregen mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde sowie kleinkörniger Hagel auftreten.
Vereinzelt schließt der DWD auch Unwetter durch Starkregen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer oder mehrerer Stunden nicht aus. In der Nacht zum Montag sollen die Gewitter ostwärts abziehen und sich abschwächen. Am Montag sind tagsüber einzelne Gewitter mit Starkregen und Windböen weiterhin nicht ausgeschlossen.
In den vergangenen Tagen hatten die Gewitter in Nordrhein-Westfalen deutliche Auswirkungen – unter anderem auf den Bahnverkehr.












