US-Bundesstaat Washington
Mehrere Tote bei Chemie-Unglück in Fabrik
Aktualisiert am 27.05.2026 – 01:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einem Unglück in einer Verpackungsfirma im US-Bundesstaat Washington meldet die Feuerwehr Tote und Verletzte. Das genaue Ausmaß ist bislang unklar.
Bei einem Chemie-Unglück in einer Fabrik im US-Bundesstaat Washington sind mehrere Menschen gestorben. Zudem habe es mehrere Schwerverletzte gegeben, teilte am Dienstag die Feuerwehr im Ort Longview mit. Bei dem Unglück sei ein Tank mit sogenannter Weißlauge geborsten, die in der Fabrik genutzt werde.
„Im Zusammenhang mit dem Vorfall hat es Todesopfer gegeben“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Feuerwehr und der Fabrikleitung von Nippon Dynawave Packaging. Zudem seien durch die aus dem Tank ausgetretene chemische Lösung mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Genaue Angaben zur Zahl der Todesopfer und der Verletzten wurden zunächst nicht gemacht.
Feuerwehr: Breites Spektrum an Verletzungen
Zehn Personen wurden laut Feuerwehrangaben vom Einsatzort abtransportiert. Eine davon sei ein Feuerwehrmann, neun seien Mitarbeiter der Firma, sagte Feuerwehrchef Scott Goldstein. „Das Verletzungsspektrum reichte von lebensbedrohlichen, schweren bis zu leichten Verletzungen“, sagte Goldstein auf Nachfrage von Journalisten. Zur Anzahl und Identität der Todesopfer äußerte sich auch Goldstein bislang nicht. Die Feuerwehr wollte am Abend (Ortszeit) mit einem aktuellen Bericht vor die Journalisten treten.

In der Erklärung wurde zugleich versichert, dass für die Bevölkerung rings um die Fabrik im rund eine Autostunde nördlich von Portland gelegenen Longview keine Gefahr bestehe. Nippon Dynawave Packaging ist eine Tochtergesellschaft der japanischen Nippon Paper Group.
Der Gouverneur des Bundesstaats, Bob Ferguson, sprach den Betroffenen auf der Onlineplattform X sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken sind bei den Arbeitern und ihren Familien sowie bei den Ersthelfern“, schrieb Ferguson. Teams vom Umweltministerium und der Arbeitsschutzbehörde seien vor Ort, außerdem sei die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt worden.












