Digital fit
So wählt man den besten Senioren-Tarif fürs Handy
Aktualisiert am 26.05.2026 – 07:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Senioren nutzen Smartphones ebenso wie jüngere Menschen. Aber eignen sich dieselben Tarife? Hier ist Vorsicht wichtig.
Junge Menschen streamen, schauen Videos über Netflix und benötigen viel Datenvolumen. Senioren hingegen nutzen ihr Smartphone oft anders, primär zum Telefonieren, für Videochats und WhatsApp. Das macht eine sorgfältige Tarifauswahl erforderlich.
Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl
Um den passenden Handytarif zu finden, muss das eigene Nutzerverhalten analysiert werden. Smartphones können die Lebensqualität von Senioren verbessern. Allerdings nutzen ältere Menschen das Handy anders.
Anstatt bei Netflix die Lieblingsserie zu schauen, wird zum Beispiel per WhatsApp mit der Familie kommuniziert, telefoniert oder bei Facebook in Gruppen gechattet. Das benötigte Datenvolumen ist bei älteren Menschen meist geringer als bei jungen Menschen.
Eine Checkliste der Verbraucherzentrale erklärt, wie man sich generell auf die Tarifwahl vorbereitet. Dazu gehören beispielsweise die Festlegung eines Budgets sowie die Entscheidung, in welche Länder man telefonieren möchte und wie viel Datenvolumen pro Monat erforderlich ist.
Immer mehr Anbieter setzen auf spezielle Seniorentarife, die mobiles Internet beinhalten und eine Telefonflatrate sowie Rufnummernmitnahme ermöglichen. Ist kein eigenes Smartphone vorhanden, lassen sich auch Tarife mit einem Smartphone zusammen auswählen. Enthalten sind oft robuste Telefone mit großem Display, die sich seniorenfreundlich einstellen lassen.
- Lesen Sie auch: Seniorenhandy: Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen
- Tipps für Ihren Prepaid-Tarif: Aldi Talk: So nehmen Sie Ihre alte Rufnummer mit
Wann sich die Wahl von Prepaid oder Laufzeitvertrag lohnt
Der Laufzeitvertrag steht in der Regel für zwölf oder 24 Monate zur Verfügung und muss danach gekündigt werden. Er lohnt sich für Dauernutzer, die einen monatlichen Tarif zahlen und sorglos telefonieren möchten.
Telefonieren Senioren nur sporadisch und nutzen kein mobiles Internet, ist ein Prepaid-Tarif oft die bessere Option. Das Guthaben wird flexibel aufgeladen. Ansonsten existiert keine Bindung an den Dienstanbieter.
Auch Prepaid-Tarife bieten Flatrate-Buchungen für kostenloses Telefonieren und mobile Daten bis zu fünf Gigabyte. Wenn das Smartphone oder Seniorenhandy schon vorhanden ist, fällt eine Prepaidentscheidung oft günstiger aus. Wie die Verbraucherzentrale berichtet, lassen sich auch bei solchen Verträgen die Rufnummern mitnehmen, was für Senioren oft eine Erleichterung ist.
Wer viel telefoniert, mobile Daten nutzt und ein neues Gerät benötigt, profitiert von einem Seniorentarif mit Laufzeit. Es ist wichtig, darauf zu achten, die Kündigungsfrist nicht zu verpassen. Um auf Nummer sicher zu gehen, lohnt sich eine Kündigung direkt nach Vertragsabschluss, sodass der Tarif nach 24 Monaten automatisch endet. Vorausgesetzt, der Vertrag soll sich nicht automatisch verlängern.
t-online-Assistent
Erhalten Sie Antworten aus Tausenden t-online-Artikeln.
Wie lassen sich teure Fallen beim Vertragsabschluss vermeiden?
Der neue Vertrag sollte nicht übereilt abgeschlossen werden, um Kostenfallen zu vermeiden. In den AGB gibt es Hinweise bezüglich Roaming-Gebühren im Urlaub oder Nachvertragspreise.
Anstatt teure Tarife mit hohem Datenvolumen zu wählen, bieten sich günstige Optionen mit Telefonflatrate an. Zur eigenen Sicherheit sollte eine erfahrene Person beim Vertragsabschluss anwesend sein.











