Drei Verletzte
Staatsanwaltschaft ermittelt nach Pyro-Eklat bei Eintracht
22.05.2026 – 20:12 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach dem Feuerwerkskörper-Einsatz im Frankfurter Fanblock ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Behörde geht von drei verschiedenen Tätern aus.
Nach dem Pyrotechnik-Vorfall beim Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in drei Fällen eingeleitet. Ein Sprecher der Behörde bestätigte dies.
Zwei Frauen wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft verletzt. Eine von ihnen erlitt schwere Verbrennungen durch eine brennende Pyro-Fackel und musste operiert werden. Eine zweite Frau wurde von einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen und zog sich Gesichtsverletzungen zu. Bei einem dritten Geschädigten sind Art und Schwere der Verletzungen nach Behördenangaben bislang unbekannt.
Die Staatsanwaltschaft geht von drei verschiedenen Tätern aus. Gegen eine bislang unbekannte Anzahl weiterer Personen hat die Behörde zudem Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.
Vor und während des Spiels am 16. Mai, das 2:2 endete, waren auf den Rängen der Frankfurter Arena zahlreiche Feuerwerkskörper gezündet worden. Die Vereinsverantwortlichen hatten unmittelbar nach dem Spiel von zwei verletzten Personen berichtet. Vorstandsmitglied Philipp Reschke erklärte damals: „Diese Aktion ist ein Wahnsinn, nicht nachzuvollziehen und vollkommen inakzeptabel. Wer in so einem Ausmaß Raketen unters Dach schießt, in der eigenen Kurve, hat ein Stück weit den Verstand verloren.“












