Geist von glücklosem Zimmerer
Gruselige Legende: Gäste hören im Ratskeller ein Klopfen
Aktualisiert am 08.05.2026 – 23:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Bremer Ratskeller hat eine jahrhundertealte Geschichte. Genauso alt ist auch eine gruselige Legende.
Die Stadt Bremen steckt voller Geheimnisse: Zahlreiche Schauermärchen, Sagen und Legenden ranken sich um die Stadt. Eine gruselige Geschichte soll im traditionsreichen Ratskeller passiert sein. Das heutige Restaurant hat seine Wurzeln im 14. Jahrhundert. Schon damals wurde im Ratskeller Wein ausgeschenkt.
Der Legende nach soll sich in dem Gewölbe etwas Haarsträubendes ereignet haben. Der Zimmerer Barthold saß an Silvester im „Schwarzen Loch“ – so wurde eine dunkle Nische im Bacchuskeller des Ratskellers genannt. Barthold hatte sich stark betrunken, weil er sein ganzes Geld beim Glücksspiel verloren hatte. Mit einem eisigen Schauer betrat in diesem Moment der Tod den Ratskeller. Er forderte den Zimmerer zu einem Würfelspiel um Leben oder Tod heraus.
Am nächsten Morgen wurde Bartholds Leiche in der Nische gefunden. Doch alle gruselten sich vor dem Anblick und niemand traute sich, die Leiche anzufassen und aus dem Keller herauszuholen. So wurde die Nische mit dem toten Zimmerer einfach zugemauert. Man erzählt sich in der Stadt, dass Gäste des Ratskellers an Silvester das Klopfen von Barthold hören.












