Preisanalyse für 2026
Nordsee-Camping günstiger als Südeuropa – aber Preise steigen
Aktualisiert am 05.05.2026 – 07:43 UhrLesedauer: 1 Min.
An der Nordsee kostet eine Familienübernachtung weniger als in Kroatien, Italien oder Spanien. Dennoch: Die Preise für Küstenplätze sind stärker gestiegen als im Bundesschnitt.
Camping an der niedersächsischen Nordseeküste kostet Familien in der Hochsaison im Schnitt 43 Euro pro Nacht – und liegt damit deutlich unter vergleichbaren Zielen in Kroatien, Italien oder Spanien. Gleichzeitig sind die Preise für Küstenplätze in der Region nach Angaben des ADAC-Campingportals Pincamp stärker gestiegen als im Bundesschnitt. Das geht aus der Pincamp-Preisanalyse 2026 hervor.
Der bundesweite Durchschnitt für eine Übernachtung – zwei Erwachsene, ein Kind bis zehn Jahre, Stellplatz für Wohnmobil oder Wohnwagen, Hochsaison – liegt laut Auswertung bei 42 Euro. In Kroatien werden demnach im Schnitt 77 Euro fällig, in Italien 73 Euro, in Spanien 72 Euro.
Die Preise für Küstenplätze in Niedersachsen sind nach Pincamp-Angaben um rund 12 Prozent gestiegen; bundesweit lag der Anstieg bei etwa 2 Prozent. Auf welchen Zeitraum sich dieser Vergleich bezieht, geht aus der Auswertung nicht hervor. In vielen anderen europäischen Ländern seien Küstenplätze noch stärker teurer geworden, teilt der ADAC mit.
Knapp die Hälfte der über Pincamp gebuchten Campingreisen in Deutschland entfällt laut Auswertung auf Ziele an Nord- und Ostsee. Plätze in direkter Meereslage werden im Pincamp-Bewertungssystem im Schnitt mit 3,8 Sternen bewertet, Binnenlandplätze mit 3,3 Sternen.
Grundlage der Analyse sind rund 1.800 vom ADAC inspizierte Campingplätze in europäischen Küstenregionen. Zeltplätze wurden nicht berücksichtigt. Die Ergebnisse gelten laut ADAC als Hinweis auf Preisniveaus und Trends – repräsentativ seien sie nicht.












