„Kompletter Mist“
Wutrede von Frankfurt-Trainer: Riera kritisiert Medien
Aktualisiert am 01.05.2026 – 17:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Spanier setzt auf einer Pressekonferenz zu einem Rundumschlag an und redet sich den Frust von der Seele. Grund: Ein aufsehenerregender Bericht.
Trainer Albert Riera hat in einer Wutrede interne Spannungen bei Eintracht Frankfurt energisch zurückgewiesen und heftige Kritik an den Medien geäußert. „Das ist kompletter Mist“, sagte der 44-Jährige auf einer Pressekonferenz der SGE zu einem angeblichen Zwist mit Nationalspieler Jonathan Burkardt und fügte hinzu: „Das ist hier kein Zirkus, sondern ein professioneller Fußball-Verein.“
Berichten zufolge rastete Riera bei einer Reporterfrage zu teaminternen Unstimmigkeiten aus: „Totaler Bullshit. Totaler Bullshit“, entfuhr es dem Trainer, der sichtlich ungehalten die Gegenfrage stellte: „Glauben Sie, ich habe ein Kommunikationsproblem mit meinen Spielern? Glauben Sie das?“ Und weiter: „Wir sind hier nicht in der Kneipe oder im Zirkus. Das ist ein seriöser Fußballklub. Vielleicht denken Sie, dass das hier eine Kneipe ist und sprechen mit Agenten und Journalisten“
Nach Ansicht des Spaniers gebe es im Umfeld des Klubs „viel Gift. Aber ich akzeptiere keine Lügen. Ich bin hier nicht als Marionette und verlange Respekt“, schimpfte Riera und bekräftigte vor dem 100. Bundesliga-Duell mit dem Hamburger SV am Samstag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online): „Ich kann versprechen, dass jeder Spieler bis zu meinem letzten Tag alles geben wird für den Verein und das gemeinsame Ziel. Alle sind zu hundert Prozent dabei.“
Laut Riera habe es in den vergangenen Tagen keine „komische Situation mit irgendeinem Spieler“ gegeben. „Unsere Fans verdienen die Wahrheit. Und die ist, dass wir eine tolle Atmosphäre im Training hatten. Es ist nichts schlecht“, beteuerte der in der Kritik stehende Riera und ereiferte sich in der Pressekonferenz: „Geben Sie doch korrekte Informationen wieder und nicht irgendwelche Lügen, sodass manche Leute denken: Was ist das für ein Zirkus bei der Eintracht.“
Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen stehen die Hessen im Kampf um einen internationalen Startplatz enorm unter Druck. Mit 43 Punkten liegt die Eintracht auf dem erforderlichen Rang sieben gleichauf mit dem SC Freiburg. „Wir haben jetzt drei Endspiele“, sagte Riera mit Blick auf die Tabelle.












