ID. Polo
VW zeigt sein neues Einstiegsmodell
Aktualisiert am 29.04.2026 – 16:18 UhrLesedauer: 4 Min.
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VW muss dem Thema E-Mobilität neuen Schwung geben. Der ID. Polo soll als Einstiegsmodell eine breitere Akzeptanz finden. t-online hat sich ihn angesehen.
Vor rund drei Jahren zeigte Volkswagen mit der Studie ID.2all, wie ein elektrischer Kleinwagen für rund 25.000 Euro aussehen könnte. Seitdem ist viel Wasser den Mittellandkanal am VW-Werk in Wolfsburg vorbeigeflossen – und der Konzern hat seine Nomenklatur neu sortiert: Aus der Studie mit dem etwas sperrigen Namen wird der Serienname ID. Polo – und damit ein Elektroauto, das eine zentrale Lücke im Programm schließen soll.
Denn bislang fehlte ein vergleichsweise günstiger Einstieg in die Elektromobilität im Angebot, der ID.3 (künftig ID.3 Neo) startet ohne Rabatte bei mehr als 30.000 Euro. Der ID. Polo soll deutlich darunter liegen. Zum Marktstart nennt Volkswagen einen Einstiegspreis von rund 25.000 Euro.
Optisch orientiert sich das Modell stark an der Studie aus dem Jahr 2023 und zeigt klarere Linien als noch ID. 3, 4, 5 oder 7. Die neue Designsprache setzt auf reduzierte Flächen, eine gerade Fensterlinie, ein markantes Leuchtenband am Heck und bekannte Proportionen. Elemente wie die typische breite C-Säule greifen Formen klassischer VW-Modelle auf.
Der ID. Polo bleibt damit als VW erkennbar, wirkt aber zugleich moderner. Technisch basiert er auf der weiterentwickelten Elektroplattform MEB+ und setzt – anders als die bisherigen ID-Modelle – auf Frontantrieb. Das vereinfacht die Technik und spart Bauraum, vor allem im Heck.
Im Innenraum fällt vor allem auf, was wieder da ist. Volkswagen kombiniert digitale Anzeigen mit klassischen Bedienelementen: einer separaten, einfach bedienbaren Tastenleiste für die Klimasteuerung, einem zentralen Drehregler für die Lautstärke und klar definierten, haptischen Knöpfen am Lenkrad. Die Instrumente bestehen aus einem 10-Zoll-Display hinter dem Lenkrad und einem zentralen Infotainment-Bildschirm mit 13 Zoll. Damit reagiert der Hersteller auch auf Kritik an früheren ID-Modellen, bei denen viele Funktionen ausschließlich über Schaltflächen auf den Touchscreens gesteuert wurden.










