Stauprognose für das lange Wochenende
Auf diesen Autobahnen droht Stillstand
27.04.2026 – 16:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Wochenende zum 1. Mai steht bevor. Und damit einer der staureichsten Tage des Jahres. Am Donnerstag droht Stillstand auf den Autobahnen. Eine Entwicklung könnte das Verkehrschaos allerdings in letzter Sekunde verhindern.
Wer das lange Wochenende zum 1. Mai für einen Ausflug nutzen will, braucht am Donnerstag starke Nerven. Der ADAC rechnet mit einem der staureichsten Tage des Jahres. Vor allem in Nordrhein-Westfalen kommt es am Nachmittag zu Stillstand, wenn Pendler und Kurzurlauber gleichzeitig auf die Autobahnen drängen. Doch eine Entwicklung könnte die Blechlawinen in letzter Sekunde bremsen: die Rekordpreise an den Zapfsäulen.
Bereits die Osterferien haben gezeigt, dass viele Autofahrer aufgrund der hohen Spritpreise zu Hause bleiben. So registrierte der ADAC am Karfreitag in Nordrhein-Westfalen fast 40 Prozent weniger Staustunden als im Vorjahr. Der ADAC vermutet diesmal zudem ein taktisches Manöver vieler Fahrer: Sie könnten den Start in den Urlaub um einen Tag verschieben, um ab Freitag von der geplanten Energiesteuersenkung zu profitieren.
Die Hoffnung auf geringere Spritpreise zum Maifeiertag dürfte allerdings vergeblich sein. Experten halten es für unwahrscheinlich, dass die Preise pünktlich um Mitternacht massiv sinken werden. Vielmehr rechnet man mit einem langsamen Rückgang über mehrere Tage hinweg.
Besonders eng wird es am Donnerstag auf den großen Nord-Süd-Verbindungen und in den Ballungsräumen. Insbesondere wer am Nachmittag auf folgenden Strecken unterwegs ist, muss mit langen Wartezeiten rechnen:
Trotz der Warnungen rät der Verkehrsclub davon ab, bei Stau auf Landstraßen auszuweichen. Diese Nebenstrecken sind für das hohe Verkehrsaufkommen nicht ausgelegt und verstopfen oft noch schneller als die Autobahnen selbst.
Ab dem Maifeiertag soll sich die Lage grundlegend entspannen. Am restlichen Wochenende dürften die meisten Fernstraßen frei bleiben. Stockenden Verkehr sollte es dann nur noch in der Nähe beliebter Ausflugsziele geben.












