Verkehr in Düsseldorf
Rheinufertunnel öffnet rechtzeitig vor dem Marathon
Aktualisiert am 23.04.2026 – 09:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach vier Wochen Vollsperrung gibt es gute Nachrichten für Düsseldorfs Autofahrer. Der Rheinufertunnel öffnet pünktlich zum geplanten Termin.
Der Rheinufertunnel kann nach der vierwöchigen Sperrung pünktlich und wie geplant am kommenden Samstagmorgen, 25. April 2026, wieder für den Verkehr geöffnet werden. Die während der Vollsperrung vorgesehenen Arbeiten seien erfolgreich erbracht worden, teilte die Stadt Düsseldoerf am Mittwoch mit.
Die Sperrung hatte spürbare Folgen für den Stadtverkehr. Besonders seit dem Ende der Osterferien war die Lage für Autofahrer merklich schlechter geworden.
Grund für die Bauarbeiten und die damit verbundene Sperrung war der Einbau von zwei jeweils Ventilatoren. Diese sollen mehr Luft absaugen können als die bisherigen Geräte. Der Austausch war aufgrund neuer Brandschutzvorgaben unausweichlich geworden.
„Der technische Aufwand allein für den Tausch der Axialventilatoren war enorm“, heißt es von der Stadt. Jeder der beiden Axialventilatoren sei rund fünfeinhalb Meter hoch und wiegt etwa sechs Tonnen. Anlass für die Erneuerung der Axialventilatoren war eine Aktualisierung des Sicherheitskonzeptes für den Brandfall bei einem Stau im Tunnel. Dieses schreibt die zwingend erforderliche Anpassung der abzusaugenden Luftmengen im Brandfall vor.
Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten im Rheinufertunnel termingerecht fertiggestellt werden. Hier macht sich die sorgfältige Planung und Vorbereitung im Vorfeld bezahlt.“ Keller dankte allen an den Bauarbeiten beteiligten Ämter und Gewerke.
Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Arbeiten im Zuge der Tunnelsperrung auf rund 7 Millionen Euro, darunter rund 4,5 Millionen Euro für den Tausch der Axialventilatoren.
Die Freigabe des Tunnels an diesem Wochenende ist auch deshalb wichtig, weil wegen des Marathons mit dem Hauptrennen am Sonntag weiträumige Sperrungen drohen. In der kommenden Woche sollte sich die Lage auf den Straßen dann wieder entspannen. Derzeit komme es vor allem in Unterbilk zu starken Behinderungen, etwa auf der Neusser Straße, der Hubertusstraße und am Fürstenwall. Die Stadt spricht von einer „starken Belastung“. Das mache sich inzwischen auch in Nebenstraßen wie der Flora- und der Kronenstraße bemerkbar.












