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Home » Stark verarbeitete Lebensmittel können Muskeln schaden
Gesundheit

Stark verarbeitete Lebensmittel können Muskeln schaden

By zeit-heute.deApril 14, 20263 Mins Read
Stark verarbeitete Lebensmittel können Muskeln schaden
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Lecker, aber riskant

Diese Kost könnte Muskeln schaden – und Arthrose begünstigen


14.04.2026 – 16:11 UhrLesedauer: 3 Min.

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Mann isst Waffeln mit Marmelade (Symbolbild): Abgepackte Backwaren zählen zu einer Gruppe von Nahrungsmitteln, die als ungesund gelten – auch für die Muskulatur. (Quelle: Miladin Pusicic/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

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Bestimmte beliebte Lebensmittel sind offenbar schlecht für die Muskeln. Um welche Produkte es geht und was sie im Muskel bewirken, erfahren Sie hier.

Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, sollte nicht ständig zu Süßigkeiten, Chips, Eiscreme und Softdrinks greifen. Das ist allgemein bekannt. Wie sehr und auf welch vielfältige Weise solche Lebensmittel die Gesundheit beeinträchtigen, beginnt die Forschung aber gerade erst zu verstehen. Laut einer neuen Studie schadet die sogenannte ultra-verarbeitete Kost sogar den Muskeln – zumindest in den Oberschenkeln.

Wie ein Forscherteam aus den USA im Fachjournal „Radiology“ berichtet, lagert sich bei Menschen, deren Ernährung sich zu einem hohen Anteil aus sehr stark verarbeiteten Nahrungsmitteln zusammensetzt, deutlich mehr Fett im Muskelgewebe ab. Und das unabhängig davon, wie viele Kalorien sie insgesamt zu sich nehmen oder wie viel sie sich bewegen.

„Fettige Degeneration“ der Muskeln durch ungesunde Kost

Für ihre Untersuchung wertete die Forschergruppe Daten von 615 Teilnehmern der „Osteoarthritis Initiative“ aus. Das ist eine große Langzeitstudie zur Entstehung und Entwicklung von Kniearthrose. Seit 2004 sammeln Wissenschaftler dafür umfangreiche Gesundheitsdaten – darunter MRT-Aufnahmen, Blutwerte und Informationen zur Ernährung und zum sonstigen Lebensstil – von mehreren tausend Erwachsenen. Ziel der Untersuchung ist es, besser zu verstehen, wie krankhafte Veränderungen im Gelenk entstehen und welche Risikofaktoren dabei eine Rolle spielen.

  • Schleichender Gelenkverschleiß: Was Arthrose begünstigt – und was hilft
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Die für die aktuelle Studie ausgewählten Probanden waren im Durchschnitt rund 60 Jahre alt und noch nicht an Arthrose erkrankt. Die Wissenschaftler analysierten MRT-Aufnahmen ihrer Oberschenkelmuskeln. Bei einigen Teilnehmern konnten sie schmale, helle Stellen erkennen, die sich im dunkleren Muskelgewebe abzeichneten – feine Fettstreifen. Anders als das Fettgewebe unter der Haut gelten solche Fetteinlagerungen im Muskel als problematisch: Sie ersetzen nach und nach funktionsfähiges Muskelgewebe, wodurch der Muskel immer mehr Kraft einbüßt. Als „fettige Degeneration“ bezeichnen Fachleute diesen Prozess. Im Oberschenkelmuskel gilt er als möglicher Risikofaktor für Kniearthrose.

Bemerkenswert dabei: Die Wissenschaftler entdeckten die Fetteinlagerungen vor allem bei jenen Teilnehmern, die sich ungesund ernährten. Genauer: bei Menschen, deren Speiseplan zu einem großen Teil aus ultra-verarbeiteten Lebensmitteln bestand – etwa Frühstückszerealien, Süßigkeiten und salzigen Snacks, abgepackten Backwaren, Fertiggerichten oder Softdrinks.

Personen, bei denen häufiger natürliche Nahrung auf den Teller kam, wiesen deutlich seltener sichtbare Anzeichen für eine fettige Degeneration der Oberschenkelmuskulatur auf. Selbst wenn Teilnehmer einen ähnlichen BMI hatten, sich ähnlich viel bewegten, täglich etwa gleich viele Kalorien zu sich nahmen und vergleichbar alt waren, zeigte sich: Wer häufiger ultra-verarbeitete Lebensmittel aß, hatte tendenziell mehr Fett im Muskelgewebe.

Qualität der Ernährung offenbar entscheidend

Die Studie deckt zunächst nur einen Zusammenhang auf, sie beweist keine eindeutige Ursache-Wirkung-Beziehung. Allerdings passt das Ergebnis zu einer wachsenden Zahl von Untersuchungen, die in eine ähnliche Richtung weisen. Stark verarbeitete Lebensmittel stehen mit verschiedensten Gesundheitsproblemen in Verbindung, insbesondere Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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