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Home » Frau schwimmt zu krankem Tier – Polizei-Einsatz
Panorama

Frau schwimmt zu krankem Tier – Polizei-Einsatz

By zeit-heute.deApril 14, 20262 Mins Read
Frau schwimmt zu krankem Tier – Polizei-Einsatz
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„Der Wal stirbt nicht. Er weint“

Frau schwimmt zu Buckelwal – Polizei schreitet ein


Aktualisiert am 13.04.2026 – 08:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Die Polizei holt die Aktivistin aus dem Wasser: Die Frau forderte später eine neue Rettungsaktion. (Quelle: News5/dpa)

Immer wieder versuchen Demonstranten, zu dem gestrandeten Buckelwal vorzudringen. Eine Frau nähert sich dem Tier sogar schwimmend.

Eine Frau hat am Sonntag unerlaubterweise versucht, zu dem in der Ostsee gestrandeten Buckelwal Timmy zu schwimmen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, ist die Frau zuvor wahrscheinlich von einer Fähre aus in die Ostsee gesprungen. Laut der „Bild“-Zeitung schaffte sie es, sich dem Tier bis auf drei Meter zu nähern – dann wurde sie von der Polizei aus dem Wasser gefischt.

Im Video | Neue Aufnahmen zeigen: So klingt Wal Timmy

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Quelle: t-online

Wie die Zeitung weiter berichtete, handelt es sich bei der Frau laut eigener Aussagen um eine Klimaaktivistin und Tierschützerin. Die 58-Jährige soll für ihre Aktion extra aus München angereist sein. Ihr Ziel war es laut dem Bericht, Aufmerksamkeit in den Medien zu bekommen – und so einen erneuten Rettungsversuch des Buckelwals zu erwirken.

Die Frau erklärte der „Bild“-Zeitung: „Der Wal stirbt nicht. Er weint. Er hat Vitalität. Das sieht man. Schlauchboote, die sich ihm nähern, begrüßt er mit einer Fontäne.“ Laut Polizei werden nun rechtliche Konsequenzen gegen die 58-Jährige geprüft. Zudem warnten die Beamten vor dem Gesundheitsrisiko der Aktion: Denn auch mit Neoprenanzug sei es in dem Wasser sehr kalt.

Der Buckelwal ist seit dem 31. März in der Wismarer Bucht gestrandet und liegt vor der Insel Poel. Wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) und Experten verschiedener Naturschutzorganisationen vor der Presse erklärten, rechnen sie sich für das gestrandete Wildtier keine Überlebenschancen aus – jeder weitere Rettungsversuch wäre Tierquälerei. Es gibt bereits Pläne für das Ableben des Tieres.

Damit das Tier in seinen mutmaßlich letzten Tagen Ruhe hat, wurde von der Polizei um den Wal im Umkreis von 500 Metern eine Sperrzone eingerichtet. So soll verhindert werden, dass sich Menschen ihm näher – und für Stress bei ihm sorgen.

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