„Denke, es ist vorbei“
Trainer von Lindsey Vonn hört auf
03.04.2026 – 18:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Lindsey Vonn wurde rund um die Olympischen Spiele vom Norweger Aksel Lund Svindal trainiert. Das hat offenbar ein Ende.
Aksel Lund Svindal ist wohl nicht mehr Trainer von Skirennfahrerin Lindsey Vonn. „Ich denke, es ist vorbei. Leider braucht sie jetzt mehr Physiotherapeuten und Ärzte als Skitrainer“, sagte Svindal der norwegischen Zeitung „Verdens Gang“. Der zweifache Olympiasieger und fünffache Weltmeister hatte im Sommer 2025 die Aufgabe an Vonns Seite übernommen und mit der US-Amerikanerin einige Erfolge gefeiert. Vonn gewann zwei Weltcuprennen und stand bei jedem Abfahrtsrennen der Saison bis zu den Olympischen Spielen auf dem Podest.
Doch ihr schwerer Sturz in Cortina d’Ampezzo veränderte die Zusammenarbeit. Vonns Saison – und voraussichtlich auch ihre Karriere – waren mit sofortiger Wirkung beendet. Die Trauer war der 41-Jährigen anzumerken, so Aksel Lund Svindal: „So kurz wie die Nachrichten waren, wirkte sie irgendwie etwas verschlossen. Aber jetzt scheint es, als wäre sie wieder voll dabei – und das ist schön zu sehen.“
Auf ihrem Instagram-Profil hält Vonn ihre Fans über alle Entwicklungen auf dem Laufenden. Bis sie wieder gänzlich geheilt ist von ihrer Olympia-Verletzung, wird es aber noch einige Zeit dauern. Mental aber ist der Schock überwunden. „Ich glaube, es geht ihr jetzt gut“, sagte Svindal.
Wie es für den Norweger selbst weitergeht, ist aber noch unklar. Er ist selbst TV-Moderator der Sendung „Mesternes mester“ in seiner Heimat, was sich mit den vielen Reisen während einer Skisaison schwer verbinden lässt.
Dennoch gibt es offenbar einige Trainer-Anfragen für Aksel Lund Svindal. „Das ist schön“, sagte der sich geehrt fühlende Ex-Athlet. „Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich eigentlich nicht vorhatte, diesen Winter als Trainer zu arbeiten. Es hat furchtbar viel Spaß gemacht, aber es war auch genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Eine Reisebelastung, die sich nicht so leicht mit dem Familienleben vereinbaren lässt. Deshalb fällt es mir etwas schwer, noch einen Winter lang herumzureisen.“











