Bei Lidl, Rewe & Co
Warum man gefärbte Eier lieber nicht kaufen sollte
Aktualisiert am 02.04.2026 – 07:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum Osterfest gibt es, wie in jedem Jahr, bunte Leckereien in den Supermärkten zu kaufen. Beim Griff zu den gefärbten Eiern gilt jedoch Vorsicht.
Bunt gefärbte Eier gehören hierzulande einfach zum Osterfest dazu. Aber was, wenn man weder Zeit noch Muße hat, die Eier selbst zu dekorieren? Viele Verbraucher greifen gern zu den gefärbten Eiern aus dem Supermarkt.
Hier gilt jedoch: Augen auf beim Eierkauf. Das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ warnte im vergangenen Jahr vor dem Kauf von gefärbten Eiern bei Aldi, Lidl, Rewe & Co. und die Hinweise sind nach wie vor relevant.
Denn während es bei unbehandelten Eiern möglich ist, durch ihren Stempel genau nachzuvollziehen, woher sie stammen, ist das bei gekochten und weiterarbeiteten Eiern nicht der Fall. Hier besteht keine Kennzeichnungspflicht, schreiben die Verbraucherschützer.
Damit hat der Kunde keine Möglichkeit, herauszufinden, ob die Eier aus Freiland-, Boden- oder Käfighaltung stammen – oder auch, ob es sich um ein regionales Produkt handelt. Im schlimmsten Fall kann sich so unter der Farbe ein Ei verbergen, das in Käfighaltung im Ausland produziert wurde.
Das Tierwohl ist die eine Sache, unser Wohl die andere. So verweisen die Verbraucherschutzzentralen auch darauf, dass Packungen mit gefärbten Eiern oft tagelang ungekühlt im Supermarktregal stehen. Denn es gibt für den Handel keine Vorschrift, Eier gekühlt aufzubewahren.
Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersucht regelmäßig gefärbte Eier und filtert immer wieder viele mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum heraus. In diesem Jahr waren insgesamt 20 von 26 Proben auffällig. Mehr Informationen zu den Untersuchungen finden Sie auf der Webseite des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES).











