Großer Rückruf bei Stellantis
Beliebter Motor betroffen: Warum jetzt 700.000 Autos brennen könnten
02.04.2026 – 12:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Wegen einer möglichen Brandgefahr ruft der Autogigant Stellantis weltweit rund 700.000 Fahrzeuge in die Werkstatt. Betroffen ist ein populärer Mildhybrid-Motor, der in Modellen von Opel, Peugeot und fünf weiteren Marken verbaut ist.
Der Autokonzern Stellantis ruft weltweit etwa 700.000 Fahrzeuge mit einem konzernweit verbauten 1,2-Liter-Mildhybrid-Benziner (74 und 100 kW) zurück. Wie ein Unternehmenssprecher bestätigte, sind allein in Deutschland rund 80.000 Autos betroffen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht die Maßnahme.
Der Motor kommt markenübergreifend zum Einsatz. Deshalb müssen Fahrzeuge der folgenden Marken in die Werkstatt (Modelljahre 2023 bis 2026):
Grund für den Rückruf ist ein Montagefehler im Motorraum. Der Abstand zwischen einem Rohr des Benzinpartikelfilters und einem Bauteil des Startergenerators ist zu gering.
In Einzelfällen können sich die Bauteile berühren. Besonders bei Nässe kann es dadurch zu einem sogenannten Lichtbogen (Kurzschluss) kommen. Die Folge ist eine Überhitzung, die im Extremfall zu einem Brand im Motorraum führen kann.
Die Behebung des Fehlers ist schnell erledigt. Für den Werkstatttermin sollten Halter etwa 30 Minuten einplanen.
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in diesem Jahr: Erst im Februar hatte Stellantis einen Rückruf für eine 1,2-Liter-Motorvariante gestartet, wobei es sich jedoch um Diesel-Aggregate handelte.












