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Home » Amtliche Warnungen vor Frost und Sturm
Deutschland

Amtliche Warnungen vor Frost und Sturm

By zeit-heute.deMärz 30, 20262 Mins Read
Amtliche Warnungen vor Frost und Sturm
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Amtliche Warnungen

Frost, Gewitter und 50 Zentimeter Neuschnee

30.03.2026 – 04:00 UhrLesedauer: 2 Min.

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Winterdienst mit dem Schneepflug im Einsatz (Archivbild): Der DWD warnt für München und Umgebung gleich dreifach. (Quelle: IMAGO/Rolf Poss/imago)

Frost in der Nacht, Sturmböen am Tag: Der DWD hat für München gleich drei amtliche Warnungen ausgegeben. Doch das ist nicht das Ende des Wintereinbruchs.

Pünktlich zur letzten Märzwoche zeigt sich der Frühling in Bayern von seiner ungemütlichsten Seite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für München und die gesamte Region Südbayern gleich drei amtliche Warnungen herausgegeben – vor Frost, Windböen am Vormittag und erneuten Böen am Nachmittag.

Am frühen Montagmorgen wird in weiten Teilen Südbayerns leichter Frost zwischen -1 und -3 Grad erwartet. An den Alpen und im Alpenvorland warnt der DWD zudem gebietsweise vor Glätte durch überfrierende Nässe. Die Behörde empfiehlt, gegebenenfalls Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen.

Am Montag sind laut DWD zwei Phasen mit kräftigen Windböen zu erwarten. Von 6 bis 12 Uhr treten Böen zwischen 50 und 60 km/h auf, anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung. Lose Gegenstände wie Zelte oder Abdeckungen sollten gesichert werden, da sie durch den Wind in Bewegung geraten können.

In der zweiten Tageshälfte – von 12 bis 20 Uhr – folgt die nächste Windwarnung für München: In Schauernähe sind Böen um 55 km/h aus nordwestlicher Richtung möglich.

Hintergrund des unruhigen Wetters ist laut dem DWD-Wetterbericht für Südbayern ein Frontensystem, das innerhalb einer auflebenden Nordwestströmung auf den Freistaat übergreift und diesen in der ersten Tageshälfte des Montags südostwärts überquert. Rückseitig fließt labile Meeresluft ein.

Am Montagnachmittag können vereinzelt auch Gewitter auftreten – mit starken bis stürmischen Böen bis 70 km/h. In den Kammlagen des Bayerischen Waldes und in den Hochlagen der Alpen sind stürmische Böen um 60 km/h möglich. Erst am Montagabend lässt der Wind generell nach.

Wer in den Bergen unterwegs ist, muss sich auf Schnee einstellen. Am Montagvormittag fallen im Bayerischen Wald oberhalb von 600 bis 800 Metern und im Allgäu oberhalb von 800 bis 1.000 Metern bis zu 3 Zentimeter Neuschnee. In höheren Lagen des Bayerischen Waldes sind bis zum Nachmittag örtlich bis zu 5 Zentimeter möglich.

Besonders im Alpenraum wird die Schneelage in den kommenden Tagen deutlich zunehmen: In den Alpen oberhalb 1.000 Metern erwartet der DWD innerhalb von etwas mehr als 48 Stunden – bis Mittwochnachmittag – zwischen 20 und 40 Zentimeter Neuschnee, in Staulagen sogar bis zu 50 Zentimeter.

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