Zum vierten Mal seit Dezember
Nationaltrainer muss ins Krankenhaus gebracht werden
29.03.2026 – 13:18 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein medizinischer Notfall um Rumäniens Nationaltrainer überschattet die Vorbereitung auf das Testspiel gegen die Slowakei. Der Verband gibt vorerst Entwarnung.
Große Sorge um Mircea Lucescu: Der 80-jährige Nationaltrainer Rumäniens musste aufgrund von Herzrhythmusstörungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Wie der nationale Verband am Sonntagmittag mitteilte, habe sich der Trainer während einer Besprechung vor dem Abschlusstraining unwohl gefühlt. „Dank des schnellen Eingreifens des medizinischen Personals konnte der Trainer rasch stabilisiert werden“, teilte der Verband mit.
„Um jedoch jegliches Risiko auszuschließen“, befinde sich Lucescu aktuell im Universitätsklinikum in Bukarest und werde dort auch noch einige Tage bleiben. Sein Zustand ist laut dem Verband derzeit stabil. Im Dezember musste er nach eigenen Angaben bereits dreimal stationär behandelt werden. „Als die Ärzte sagten, dass ich weiter als Trainer arbeiten kann, habe ich mich darauf konzentriert, was ich für Rumänien tun kann“, sagte er dem britischen „Guardian“. Er wollte jedoch nicht näher auf seine mögliche Erkrankung eingehen.
Gleichzeitig gab er im Gespräch mit dem „Guardian“ auch zu, dass er aus gesundheitlichen Gründen gern als Nationaltrainer zurückgetreten wäre, wenn der Verband einen passenden Ersatz gefunden hätte. „Aber ich möchte nicht wie ein Feigling wegrennen.“
Erst am vergangenen Donnerstag hatte Lucescu mit seiner Mannschaft im Playoff-Halbfinale der WM-Qualifikation mit 0:1 gegen die Türkei verloren. Der Traum von der ersten WM-Teilnahme seit 1998 war damit geplatzt. Das Testländerspiel gegen die Slowakei am Dienstag wird er definitiv verpassen. Co-Trainer und Ex-Nationalspieler Ionel Gane wird die Mannschaft betreuen.











