Eine Frau starb
Schweres Gondelunglück: neue Details
27.03.2026 – 18:37 UhrLesedauer: 2 Min.
In einem Skigebiet in der Schweiz stürzt eine Gondel ab. Eine Frau stirbt. Jetzt veröffentlichen die Ermittler neue Details.
Die Staatsanwaltschaft im Schweizer Niedwalden hat nach dem verheerenden Gondelunglück Mitte März im Skigebiet Titlis eine Strafuntersuchung eröffnet. Das Verfahren richte sich gegen zwei Mitarbeitende der Titlis-Bergbahnen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sowie der Störung des öffentlichen Verkehrs, berichteten der SRF und die Schweizer Zeitung „Blick“ unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft.
Die Staatsanwaltschaft will laut der Medienberichte nun prüfen, ob sicherheitsrelevante Vorgaben und Abläufe ausreichend beachtet wurden. Im Fokus der Untersuchung stünden ein technischer Leiter und ein weiterer Mitarbeiter der Bergbahnen, hieß es weiter.
Bei dem Unfall war nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft gegen 11 Uhr eine Kabine der Gondel mit einem Mast sowie einem Teil der Rollenbatterie der Anlage kollidiert. In der Folge löste sich die Klemme vom Förderseil, worauf die Gondel in unwegsamem Gelände abstürzte. Auf Videoaufnahmen, die mehrere Medien nach dem Unglück veröffentlicht hatten, war zu sehen, wie die Gondel sich nach dem Sturz mehrfach überschlagen hatte.
In der Kabine, die für acht Personen zugelassen ist, sei nur eine Person gewesen, erklärte am 18. März, dem Tag des Unglücks, ein Sprecher der Polizei. Es handelte sich um eine 61-jährige Frau aus der Region. Wie ein Augenzeuge dem „Blick“ erzählte, hätten die Rettungskräfte nach dem Unglück über 30 Minuten lang versucht, sie wiederzubeleben. Doch die Frau starb.
In den weiteren Kabinen der Gondel waren laut dem Geschäftsführer der Titlisbahnen zum Zeitpunkt des Unfalls zwischen 100 und 200 Menschen. Ihre Evakuierung hat mehrere Stunden gedauert, teilte damals die Polizei mit.











