Jetzt beginnt die neue Suche
Ostsee-Wal untergetaucht – Polizei geht Hinweis nach
Aktualisiert am 28.03.2026 – 13:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach seiner Befreiung von einer Sandbank ist der Buckelwal in der Ostsee verschwunden. Zwei Boote nehmen die Suche nach dem Meeressäuger auf.
Seit dem Abbruch der Beobachtung des von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand befreiten Buckelwals am Freitag geht die Polizei einem neuen Hinweis nach, wonach der Wal in der Wismarer Bucht gesichtet worden sein soll. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wurde dem Deutschen Meeresmuseum in Stralsund über dessen Hotline eine Sichtung gemeldet. Polizei und Greenpeace gehen demnach dem Hinweis nach, ebenso wie das Klimaschutz-Ministerium in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Suche nach dem verschwundenen Wal wurde am Samstagmorgen wieder aufgenommen. Gesicherte Sichtungen gab es bis dahin nicht. Laut dem Sprecher der Wasserschutzpolizei soll das Boot „Uecker“ gezielt zwischen der schleswig-holsteinischen Landesgrenze bis zur Insel Poel in der Wismarer Bucht suchen. Die Wismarer Bucht liegt östlich von Boltenhagen, wo der Meeressäuger am späten Freitagnachmittag zuletzt gesehen worden war. Bis 18 Uhr soll „Uecker“ weiter suchen. Dann übernimmt je nach Entwicklung eine Nachtschicht.
Ein weiteres Boot soll im Rahmen der Streifentätigkeit zwischen dem Seegebiet Warnemünde und Kühlungsborn nach dem Meeressäuger Ausschau halten: Das auf den Namen „Walfisch“ getaufte Boot der Wasserschutzpolizei verließ am Samstagmorgen die Hafeneinfahrt von Warnemünde.
Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich das Tier in der Nacht auf Freitag nach Tagen selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen. Nach wie vor machen sich Experten aber Sorgen um den Meeressäuger, nachdem er zuletzt in der Nähe der Küste geschwommen war.
Im Video | Gestrandeter Wal wieder auf offenem Meer
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