Kampf um die WM-Quali
Italien tut sich schwer – dann aber kommt ein Gewaltschuss
Aktualisiert am 26.03.2026 – 23:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Mannschaft von Nationaltrainer Gennaro Gattuso hat mit Nordirland einen zähen Gegner. Ein Gewaltschuss bringt den Favoriten aber auf den Weg.
Pure Ekstase in Bergamo – aber das Zittern ist noch lange nicht vorbei: Italien hat das komplette WM-Quali-Debakel abgewendet und das Finale der Playoffs um die Endrunden-Teilnahme erreicht. Die „Squadra Azzurra“ gewann im Halbfinale am Donnerstagabend 2:0 (0:0) gegen Nordirland und trifft im Endspiel am Dienstag nun auf Bosnien-Herzegowina. 2018 und 2022 hatte Italien jeweils die WM-Qualifikation verpasst.
Mittelfeldstar Sandro Tonali mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze (56.) und Moise Kean (80.) trafen im Gewiss Stadium von Bergamo gegen über weite Strecken komplett harmlose Nordiren.
Vor 25.000 Zuschauern taten sich die Italiener nach einem guten Beginn allerdings lange schwer. Die Nordiren verteidigten diszipliniert, hielten dagegen und machten die Räume für die Gastgeber eng. Der „Squadra Azzurra“ fiel dabei nur wenig ein, um die Abwehrkette der Nordiren zu überspielen. Nur bei einem Schuss von Federico Dimarco (8.) musste Gäste-Keeper Pierce Charles vor der Pause ernsthaft eingreifen. Mehr kam bis dahin nicht.
Nach dem Seitenwechsel wurden die Italiener aktiver. Ihnen gelang es, den Druck zu erhöhen und sich mehr Chancen herauszuspielen. Das Tor von Tonali wirkte wie eine Befreiung. Von da an wurden die Gastgeber auch spielerisch besser. Nach Keans Tor war die Entscheidung gefallen.
Nun kommt es zum Duell mit Bosnien-Herzegowina, das sich im Elfmeterschießen in Wales mit 4:2 durchsetzte. Schalkes Edin Džeko hatte Bosnien mit einem Kopfballtreffer in die Verlängerung gerettet (86.), nach 120 Minuten stand es 1:1.
Auch die Türkei hatte im frühen Abendspiel mit den Rumänen viel Mühe und fand gegen das Abwehrbollwerk der Gäste in Hälfte eins kein Durchkommen. In der zweiten Spielhälfte aber brach der Bann. Ferdi Kadioglu nach einem Traumpass von Starspieler Arda Güler sorgte für die Entscheidung und den 1:0-Sieg (53.). Damit trifft die Türkei im Finale auf den Kosovo, der nach zweifachem Rückstand in der Slowakei mit 4:3 (1:2) siegte. Der vom SC Freiburg an Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Florent Muslija erzielte dabei das zwischenzeitliche 3:2 für die Gäste (60.).












