Preisgekrönter letzter Teil der Tanz-der-Teufel-Trilogie mit Bruce Campbell im TV
26.03.2026 – 12:07 UhrLesedauer: 2 Min.
„Armee der Finsternis“: Ash (Bruce Campbell) wird von bösen Mächten ins Mittelalter gejagt. (Quelle: imago)
Mit der Original-Trilogie „Tanz der Teufel“ schuf Regisseur Sam Raimi einen Genre-Hit. Der prämierte Abschluss „Armee der Finsternis“ beendete die Reihe 1992 vorerst.
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Filmtrilogien stehen oft unter einem Fluch. Teil 1 begeistert das Publikum, die Fortsetzung schwächelt und Teil 3 lässt vom Charme der ursprünglichen Geschichte viel vermissen. Die Wachowski-Geschwister erlebten dies mit den „Matrix“-Filmen. Sam Raimis „Tanz der Teufel“-Reihe bildet eine sehenswerte Ausnahme, deren letzter Teil „Armee der Finsternis“ ein starkes Ende fand.
Das Necronomicon hat Ash (Bruce Campbell) einige Nerven und viele Opfer gekostet. Dennoch hat er die schrecklichen Ereignisse aus „Tanz der Teufel 2“ überstanden und kehrt niedergeschlagen in seine Heimat zurück. Dort bleibt ihm kaum Zeit, den Verlust seiner Freundin und seines rechten Arms zu betrauern.
Unbeabsichtigt gerät Ash in ein Zeitloch, welches ihn ins Mittelalter katapultiert. Er findet sich inmitten einer blutigen Schlacht zwischen zwei rivalisierenden Fürsten wieder, die ihn jeweils für ihre Seite gewinnen wollen. Ash will diesen schrecklichen Ort jedoch nur so schnell wie möglich verlassen. Seine einzige Chance ist ironischerweise das Necronomicon, welches er erst kürzlich überlebte.
In der Horror-Community gilt „Armee der Finsternis“ als Genre-Klassiker. Das Filmmagazin „horromagazin.de“ beschreibt Raimis Trilogie-Abschluss als „wunderbaren Horror-Slapstick mit aufwendigen Effekten“. Auch die internationale Presse drückte auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ mit 68 Prozent ihre Zustimmung aus. Die Zuschauerwerte sind mit 87 Prozent noch höher. Die Filmdatenbank „IMDb“ vergibt 7,4 von 10 Punkten.
„Armee der Finsternis“ läuft am Sonntag, 29. März 2026, um 20.15 Uhr auf Tele 5. Wer das Horror-Highlight im TV verpasst, kann ihn bei Apple TV leihen oder kaufen.
Ursprünglich plante Sam Raimi ein anderes Ende für „Armee der Finsternis“, doch für das produzierende Studio Universal waren die Ideen zu düster und nur bedingt publikumsfreundlich, wie das Onlinemagazin „mentalfloss.com“ berichtet. Im Director’s Cut des Films brachte Raimi seine Originalversion, in der Ash im postapokalyptischen London landet, jedoch unter.
Trotz angepasstem Ende fand der Horrorfilm auf ganzer Linie Anklang. Auf zahlreichen Festivals erhielt die Geschichte um Ash und seine Reise ins Mittelalter Preise und Auszeichnungen. Von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films wurde er in der Kategorie „Bester Horrorfilm“ ausgezeichnet. Außerdem verliehen die „Scream Awards“ 2006 die späte Ehre als „Best Comic-To-Screen-Adaption“.