Ermittlungen in Bremerhaven
Arzt soll Minderjährige unter Narkose sexuell missbraucht haben
Aktualisiert am 26.03.2026 – 02:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Mehrere Fälle von sexuellem Missbrauch erschüttern Bremerhaven. Im Mittelpunkt steht ein Anästhesist.
Ein Arzt in Bremerhaven soll minderjährige Patientinnen sexuell missbraucht haben, die narkotisiert waren. Die Staatsanwaltschaft soll Berichten zufolge Ermittlungen gegen den Anästhesisten aufgenommen haben, der an einer Bremerhavener Klinik beschäftigt ist. Der Name der Einrichtung wurde nicht genannt. Die Sendung „Buten un Binnen“ berichtete zuerst über den Fall.
Demnach soll der Mann im Frühjahr 2025 bei Operationen sexuelle Handlungen an jungen Frauen vorgenommen haben, die bereits narkotisiert waren. Ein mutmaßliches Opfer sei erst sieben Jahre alt gewesen. Außerdem soll der Mann laut Bericht im Besitz von kinderpornografischem Material sein.
Die Aufdeckung des Falls kam offenbar durch eine Kollegin ins Rollen. Sie soll beobachtet haben, wie der Mann seine Patientinnen unter anderem mehrfach im Intimbereich angefasst, ohne dass es dafür einen medizinischen Grund gegeben habe. Er soll die mutmaßlichen Taten ausgeführt haben, wenn er sich unbeobachtet fühlte.
Laut dem Bericht von „Buten und Binnen“ habe die Polizei die Wohnung des Mannes durchsucht und dabei 2.500 Daten mit kinderpornografischen Inhalten gefunden. Es gebe bislang keine Hinweise darauf, dass er diese selbst angefertigt hat. Der Beschuldigte hat nach Informationen von „Buten un Binnen“ im Ermittlungsverfahren die Vorwürfe einer Straftat im Operationssaal bisher bestritten.












