Collien Fernandes mobilisiert die Massen
Demo gegen sexualisierte Gewalt in Berlin gestartet
Aktualisiert am 22.03.2026 – 16:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Brandenburger Tor versammeln sich überwiegend Frauen zu einer Kundgebung. TV-Moderatorin Collien Fernandes hatte zuvor auf Instagram zur Teilnahme aufgerufen.
Vor dem Brandenburger Tor in Berlin haben sich am Sonntag weit mehr als 1.000 Menschen versammelt. Sie protestieren gegen sexualisierte Gewalt. Organisiert hat die Kundgebung das neu gegründete Bündnis „Feminist Fight Club!“.
Das Bündnis will auf Missstände und Gesetzeslücken aufmerksam machen – sowohl bei digitaler als auch bei analoger sexualisierter Gewalt in Deutschland. Laut Polizei waren 500 Teilnehmer angemeldet. Unter den Teilnehmenden sind hauptsächlich Frauen, berichtet ein Reporter vor Ort. Aber auch einige Männer.
Gleich zu Beginn der Demo fiel der Name Marco Buschmann. Der ehemalige FDP-Justizminister habe auf europäischer Ebene eine gesetzliche Regelung gegen sexualisierte Gewalt verhindert, hieß es von der Bühne. Die Menge reagierte mit lauten Buhrufen.
Eine Rednerin fordert Gesetze nach spanischem Vorbild – und erntet dafür großen Applaus, so der Reporter vor Ort weiter.
TV-Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes machte die Demo auf Instagram bekannt. „Lasst uns laut sein und laut bleiben“, schrieb sie. Laut ihrem Management hat Fernandes die Demonstration aber weder organisiert noch tritt sie dort als Rednerin auf. Sie habe lediglich darauf aufmerksam gemacht.
Collien Fernandes hatte zunächst im „Spiegel“ schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben und bestimmte Vorhaltungen eidesstattlich versichert. Anschließend äußerte sie sich auch auf ihrem Instagram-Account.











