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Home » Köln-Trainer Kwasniok reagiert angefressen auf El-Mala-Fragen
Sport

Köln-Trainer Kwasniok reagiert angefressen auf El-Mala-Fragen

By zeit-heute.deMärz 20, 20262 Mins Read
Köln-Trainer Kwasniok reagiert angefressen auf El-Mala-Fragen
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Deutliche Worte auf Pressekonferenz

Wirbel um El Mala: Köln-Trainer reagiert angefressen

20.03.2026 – 10:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Lukas Kwasniok: Der Köln-Trainer kritisiert die Medien. (Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder)

Um Köln-Jungstar Saïd El Mala herrscht aktuell viel Aufregung. Trainer Lukas Kwasniok muss zahlreiche Fragen beantworten – und reagiert genervt.

Köln-Trainer Lukas Kwasniok hat sich mit emotionalen Worten über die Situation seines Shootingstars Saïd El Mala beklagt. Der 19-Jährige stand zuletzt in mehrfacher Hinsicht im Fokus. Einerseits aufgrund einer möglichen DFB-Nominierung, andererseits wegen einer vermeintlichen Wechselzusage in die Premier League. „Wie soll’s dem Jungen gehen? Auf gut Deutsch gesagt ist das pervers, was heutzutage mit 18-, 19-Jährigen passiert, was für einen Druck die aushalten müssen“, sagte Kwasniok.

Von der vermeintlichen Wechselzusage habe Kwasniok nichts mitbekommen. Wie die „Bild“ am Dienstag berichtet hatte, soll El Mala seine Zusage an Brighton & Hove Albion gegeben haben. „Am Ende kann irgendjemand etwas hinschreiben, behaupten, andere kopieren es, und ob das stimmt oder nicht, spielt gar keine Rolle“, kritisierte Kwasniok. Das führe dazu, dass El Mala „jetzt in dieser komischen sozialen Welt offensichtlich durchbeleidigt wird – eine ganz, ganz tolle Entwicklung“.

Kwasniok sei „traurig, dass es sich so entwickelt hat. Ich weiß, die Jungs verdienen immer mehr Geld und noch mehr Geld und noch mehr Geld. Aber: Ich glaube, dass wir alle mehr von Saïd hätten, wenn wir weniger darüber berichten würden.“

„Ich glaube, dass wir ihnen irgendwann eins nehmen: die Freude an dem, was sie am liebsten machen. Das ist Fußball spielen“, sagte Kwasniok. In den letzten Spielen habe El Mala zwar, wie unter anderem von Bundestrainer Julian Nagelsmann gefordert, „mehr gearbeitet, aber er dribbelt nicht mehr so viel“.

Nach Ende der Pressenkonferenz verließ Kwasniok sichtlich aufgebracht den Raum und kritisierte die anwesenden Journalisten für die zahlreichen Fragen nach El Mala. „Wenn er in den sozialen Medien zerfetzt wird, wie soll es ihm gehen, dem jungen Mann? Tut mir echt leid“, sagte er.

Für die A-Nationalmannschaft wurde El Mala nicht nominiert. Nachdem er zuletzt erkrankt im Training gefehlt hatte, ist der Flügelspieler für das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei t-online) immerhin „voll einsatzfähig“.

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