Gab es deshalb am Mittwoch eine außerordentliche Sitzung des norwegischen Staatsrats? Wie zuerst die Zeitung „Verdens Gang“ berichtete, waren König Harald und Kronprinz Haakon bei der überraschenden Zusammenkunft anwesend. Normalerweise findet ein solch formelles Treffen zwischen dem König und der Regierung immer am Freitag statt. Was das Ganze so nebulös macht: Das Treffen tauche in keinem Kalender auf. Kommunikationschefin Anne Kristin Hjukse vom Büro des Ministerpräsidenten bestätigte die Sitzung, erklärte jedoch, dass der Inhalt des außergewöhnlichen Treffens geheim ist – und aufgrund des Sicherheitsgesetzes nicht veröffentlicht werden darf.
Kommentatoren, darunter Lars Nehru Sand vom staatlichen Rundfunk NRK, bezeichneten dies als höchst ungewöhnlich. „Dass eine Angelegenheit so geheim ist, dass sie nur mit dem König im Staatsrat behandelt werden kann, weckt zusätzliches Interesse daran“, sagte Sand.
Unklar bleibt, worum genau sich das Treffen drehte. Es könne sich um internationale Krisen, militärische Fragen oder ein ganz anderes Thema gedreht haben, rätseln norwegische Royal-Experten. Auch die Möglichkeit, dass die Krise des norwegischen Königshauses diskutiert wurde, sei denkbar. Klar ist nur: Rund 76 Minuten habe die Runde gedauert.
Fraglich bleibt zudem, wann die Kronprinzessin überhaupt wieder öffentlich auftritt. Seit dem 28. Januar 2026 hat sie keine Termine mehr im Namen der Krone wahrgenommen. Zuletzt mehrten sich Meldungen, wonach es Mette-Marit gesundheitlich immer schlechter gehe. In einigen Monaten wird zudem das Urteil gegen ihren Sohn erwartet. Ob bis zum 25. August 2026 die Wogen geglättet sind? Dann steht die Silberhochzeit von Mette-Marit und Haakon an. Ein festlicher Anlass, der aktuell so gar nicht in die Stimmungslage in Norwegen passen will.











