Kommunalwahl 2026
OB-Wahl in Nürnberg: So läuft die Stichwahl ab
Aktualisiert am 19.03.2026 – 09:54 UhrLesedauer: 1 Min.
In Nürnberg gibt es eine Stichwahl, nachdem am Sonntag im ersten Durchgang kein OB-Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten hat. Was Sie wissen müssen.
Um das Amt des Oberbürgermeisters in Nürnberg direkt im ersten Wahlgang zu gewinnen, ist eine absolute Mehrheit der Stimmen erforderlich. Weil diese Mehrheit am Sonntag, 8. März, von keinem der 13 Kandidaten erreicht wurde, findet am Sonntag, 22. März 2026, eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmanteilen statt.
In diesem Fall treten der amtierende Oberbürgermeister Marcus König (CSU) und sein Kontrahent Nasser Ahmed (SPD) an. Die Wahlberechtigung bleibt identisch zum ersten Wahlgang; wer erst zwischen den beiden Terminen nach Nürnberg zieht, besitzt für die Stichwahl kein Stimmrecht.
Für die Teilnahme an der Stichwahl müssen Wähler, die bereits für den 8. März per Brief abgestimmt und dabei die automatische Zusendung für einen möglichen zweiten Wahlgang angekreuzt haben, nicht erneut aktiv werden.
Das Wahlamt verschickt die Unterlagen in diesen Fällen ohne weiteres Zutun. Wer erst zur Stichwahl auf Briefwahl umsteigen möchte, muss einen neuen Antrag beim Wahlamt stellen, sobald das vorläufige Ergebnis der ersten Wahl offiziell feststeht.
Für die Stimmabgabe im Wahllokal wird empfohlen, die ursprüngliche Wahlbenachrichtigungskarte mitzubringen. Sollte diese am 8. März im Wahllokal verblieben oder verloren gegangen sein, ist die Wahl am 22. März dennoch möglich. In diesem Fall dient der Personalausweis oder Reisepass zur Identifikation vor dem Wahlvorstand. Mehr dazu lesen Sie hier.











