Bundesanwaltschaft
Weitere Razzia bei rechtsextremer Zelle „Letzte Verteidigungswelle“
Aktualisiert am 17.03.2026 – 10:24 UhrLesedauer: 1 Min.
In fünf Bundesländern finden Durchsuchungen gegen zehn mutmaßliche Mitglieder einer rechten terroristischen Vereinigung statt. Eine Beschuldigte soll eine Führungsfigur der Gruppe sein.
Im Auftrag der Bundesanwaltschaft finden seit Dienstagmorgen Durchsuchungen gegen Rechtsextremisten in fünf Bundesländern statt. Sie richten sich gegen zehn weitere mutmaßliche Mitglieder der Zelle „Letzte Verteidigungswelle“, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Eine Beschuldigte soll eine Führungsfigur der Gruppe sein.
In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein werden insgesamt Räumlichkeiten an 16 Orten durchsucht, teilt die Bundesanwaltschaft mit. Den Beschuldigten wird die Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Sie sollen sich zwischen April 2024 und Dezember 2024 der Zelle „Letzte Verteidigungswelle“ angeschlossen haben und aktiv gewesen sein. Gegen zwei der Beschuldigten wird auch wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Festnahmen seien nicht erfolgt, so die Bundesanwaltschaft. „Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren.“












