Österreicher serviert Apfelstrudel
Das essen die Hollywoodstars in der Oscar-Nacht
15.03.2026 – 16:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Sternekoch Wolfgang Puck tischt nach der Oscar-Gala für die prominenten Gäste auf – zum 32. Mal. Der Österreicher serviert auch heimatliche Küche.
Es ist Hollywoods wichtigste Nacht des Jahres: die Oscar-Verleihung. Am 15. März werden im Dolby Theatre in Los Angeles zum 98. Mal die begehrten Trophäen vergeben. Aber nicht nur die Gewinner des Abends gehen mit einem Goldjungen nach Hause – auch die Verlierer bekommen eine süße Mini-Version als Trostpreis.
3.000 mit Gold bestäubte Schokoladen-Oscars stehen im „Ray Dolby Ballroom“ gleich über dem Theater bereit. Eine Tradition, die Sternekoch Wolfgang Puck seit vielen Jahren pflegt. Zum 32. Mal kreiert der Österreicher das Luxus-Menü, das den rund 1.500 erlesenen Gästen nach der Verleihung auf dem Governors Ball serviert wird.
Zu dem offiziellen After-Event der Oscars kommen Preisträger, Nominierte, Laudatoren und Moderatoren. Und die Hollywood-Elite hat nach der dreistündigen Show vor allem eins: Hunger! Denn während der Verleihung selbst ist Essen streng verboten. Mit seinem 120-Mann starken Team hat Wolfgang Puck zahlreiche kleine Köstlichkeiten kreiert: 40 verschiedene Gerichte werden auf 25.000 Tellern serviert.
Darunter Traditionsspeisen wie sein berühmter Chicken Pot Pie, ein mit Trüffeln veredeltes Hühnerragout im Teig, Miniburger aus Wagyu-Beef, überbackene Käsenudeln und Räucherlachsstreifen – in Form der Oscar-Trophäe zurechtgeschnitten und mit Kaviar auf Kräckern serviert. Zudem gibt es in diesem Jahr eine riesige Sushi-Auswahl, Käsedelikatessen aus aller Welt und jede Menge süße Leckereien.
Vor allem beim Dessert bleibt Wolfgang Puck seiner heimatlichen Küche verbunden. Er serviert Apfelstrudel nach dem Rezept seiner Mutter mit Marzipan-Eis, Karamellsauce und Schlagsahne. Auch Sachertörtchen wird es geben, genauso wie Schwarzwälder-Kirsch-Schnitten.
Unter anderem werden für das erlesene Menü der Oscar-Nacht Zutaten wie 160 Kilo des erlesenen japanischen Miyazaki-Wagyu-Rindfleischs, rund 15 Kilo Kaviar und fast 500 Kilo Schokolade zu den exquisiten Gerichten verarbeitet.











