Angespannte Lage in Dubai
Box-Weltmeister fliegt sich selbst aus Kriegsgebiet
Aktualisiert am 14.03.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 2 Min.
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Jazza Dickens ist für einen Titelkampf eingeplant. Dann aber kommen die Kriegshandlungen im Nahen Osten dazwischen. Der Brite greift zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.
Der britische Boxer Jazza Dickens hat großen Aufwand betrieben, um seinen geplanten Titelkampf in Dublin wahrnehmen zu können. Trotz angespannter Lage in seiner Wahlheimat Dubai reiste der WBA-Weltmeister im Federgewicht doch noch rechtzeitig an.
Der 34-Jährige lebt in Dubai, wo zuletzt Luftangriffe aus dem Iran im Rahmen des Konflikts mit den USA und Israel Unsicherheit ausgelöst haben. Dennoch wollte Dickens seinen Kampf gegen den Iren Anthony Cacace am Samstag nicht verpassen. Und wählte einen ungewöhnlichen Weg zurück.
Um rechtzeitig nach Irland zu gelangen, setzte sich Dickens selbst ins Cockpit. In einem Video zeigte er, wie er ein Flugzeug steuert, das ihn auf einer umgeleiteten Route nach Dublin brachte. In seiner Instagram-Story schrieb er dazu scherzhaft: „Wenn du willst, dass etwas erledigt wird, erledige es selbst.“
Die Vereinigten Arabischen Emirate gehörten zu den Ländern im Nahen Osten, die wegen ihrer Beziehungen zu den USA Ziel von Angriffen wurden. Die Vereinigten Staaten stehen weiterhin im Konflikt mit dem Iran.
Mehrere Boxer, die sich derzeit in Dubai aufhalten, äußerten derweil ebenfalls ihre Sorgen. Unter anderem veröffentlichten Dickens Landsleute Chris Eubank Jr. und Anthony Yarde Videos aus der Stadt.
Im Kampf zwischen Dickens und Cacace geht es um den WBA-Gürtel im Federgewicht. Der Titel wurde zuvor vom Amerikaner Lamont Roach niedergelegt, Dickens im vergangenen Dezember zum neuen Titelträger erklärt. Eine erste Titelverteidigung gegen Yayato Tsutsumi wenige Wochen später fiel aus, nachdem sich der Japaner in der Vorbereitung verletzt hatte.












