Folgen des Iran-Kriegs
Spritpreise: Österreich schränkt Tankstellen noch weiter ein
12.03.2026 – 08:52 UhrLesedauer: 1 Min.
Österreich gilt in Deutschland als Vorbild für härtere Spritpreisregelungen. Nun verschärft das Nachbarland seine Anforderungen.
Österreichs Tankstellen dürfen Spritpreise künftig nur maximal dreimal pro Woche erhöhen, statt wie bisher einmal am Tag. Diese neue Regel gab Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer als Maßnahme gegen die wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Preise bekannt. Preissenkungen sind weiterhin jederzeit möglich.
Seit Ausbruch des Krieges sind die Benzinpreise in Österreich nach Angaben Hattmansdorfers um etwa 14 Prozent nach oben geklettert, Dieselpreise haben um 25 Prozent zugelegt. „Unser Ziel ist es, extreme Preissprünge zu dämpfen und stabilisierende Preissignale zu setzen, damit internationale Krisen nicht eins zu eins an den Zapfsäulen ankommen“, sagte der konservative Minister (ÖVP). Er kündigte zudem an, dass nationale Ölreserven so wie auch in anderen Ländern freigegeben würden.











