Zwei Wochen nach der Gewaltwelle
100.000 Einsatzkräfte sollen die WM in Mexiko absichern
06.03.2026 – 20:32 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach dem Tod eines Drogenbosses erschütterte eine Gewaltwelle Mexiko. Nun hat die Regierung einen massiven Sicherheitsplan für die Fußball-WM vorgestellt.
Mexiko hat seinen Sicherheitsplan für die Fußball-WM 2026 vorgestellt. Mehr als 100.000 Soldaten, Polizisten und private Sicherheitskräfte sollen im Sommer an den Spielorten für Ordnung sorgen – unterstützt von Drohnen, Militärflugzeugen und Sprengstoffspürhunden.
An allen wichtigen WM-Orten sollen jeweils drei bis vier Sicherheitsringe errichtet werden – rund um Stadien, Teamhotels, Flughäfen und Fan-Zonen. Das gab General Román Villalvazo bekannt. Er leitet das Sicherheitskoordinationszentrum der WM in Mexiko. Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte auf einer Pressekonferenz in Guadalajara: „Wie Sie sehen, sind wir bestens vorbereitet.“
Hintergrund ist eine Gewaltwelle vom 22. Februar. Auslöser war der Tod des Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“, bei einem Einsatz zu seiner Festnahme. In mehreren mexikanischen Bundesstaaten wurden Fahrzeuge angezündet und illegale Straßensperren errichtet. Mehr als 70 Menschen kamen ums Leben. Die Regierung versicherte, die Sicherheit der Mannschaften und Besucher sei garantiert.
Mexiko richtet die WM gemeinsam mit den USA und Kanada aus. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden 13 Spiele ausgetragen. Das Eröffnungsspiel findet am 11. Juni in der Hauptstadt statt. In Guadalajara spielen unter anderem Europameister Spanien, Mexiko und Südkorea.











