Hamburger Unternehmen trauert
Geschäftsführer stirbt bei Lawinenunglück im Urlaub
Aktualisiert am 25.02.2026 – 14:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Geschäftsführer eines Hamburger Unternehmens macht Urlaub in Nordamerika – und kommt nicht lebend zurück. 1.250 Mitarbeiter trauern.
In dem Gebiet ereignete sich dem Heliskiing-Unternehmen Selkirk Tangiers zufolge am 19. Februar ein Unglück, bei dem ein Teilnehmer einer geführten Skitour ums Leben kam. Demzufolge setzte sich in einer Höhe von 2.150 Metern eine Lawine in Gang. Ein Skifahrer aus der Gruppe sei zunächst verschüttet worden, habe aber gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden können. Dort sei er kurze Zeit später gestorben. Den Namen des Todesopfers nannte das Heliskiing-Unternehmen nicht. Laut Medienberichten soll Simonis Teil einer Heliskiing-Gruppe vor Ort gewesen sein.
Beim Heliskiing lassen sich Wintersportler per Helikopter auf einen schneebedeckten, in der Regel unberührten Berg fliegen, um im Tiefschnee talwärts zu fahren. Heliskiing gilt wegen des Risikos von Lawinen als besonders gefährlich. Selkirk Tangiers teilte mit: „Lawinen sind nur eines von vielen Risiken für Menschen in den Bergen.“ Es sei „unmöglich, alle Risiken im unwegsamen Gelände zu eliminieren“.
Die Otto-Dörner-Gruppe teilte zum Tod ihres CEO mit, Simonis habe das Unternehmen über Jahrzehnte hinweg geprägt. „Er war nicht nur eine prägende Führungspersönlichkeit, sondern ein Mensch mit Herz und Haltung“, heißt es in dem Beitrag auf LinkedIn. Man habe nicht nur einen CEO, sondern „einen außergewöhnlichen Menschen und Freund“ verloren.
Die Otto-Dörner-Gruppe wurde 1932 in Wedel bei Hamburg gegründet und beschäftigt heute nach eigenen Angaben rund 1.250 Mitarbeiter an über 30 Standorten. Das Unternehmen betätigt sich in erster Linie als Entsorger und Baustofflieferant.











