
Olympia 2026, Tag 13
Diese Höhepunkte warten heute bei Olympia
Aktualisiert am 19.02.2026 – 14:04 UhrLesedauer: 4 Min.
Am 13. Tag haben einige deutsche Teams ihren letzten Auftritt bei den Olympischen Spielen 2026, während für andere der Wettbewerb erst startet. Der Zeitplan im Überblick.
Für Deutschland ist heute zwar kein Medaillenregen zu erwarten, aber die Nordischen Kombinierer wollen einen letzten Versuch starten, sich mit einer Medaille von den Olympischen Spielen 2026 zu verabschieden. Zuvor können drei Deutsche zum ersten Mal im Skibergsteigen zeigen, wie gut sie sind. Und auch der deutsche Eisschnelllauf-Shootingstar Finn Sonnekalb geht heute erneut aufs Eis. t-online gibt einen Überblick, wo es spannend wird.
09.05 Uhr – Curling: Deutschland – China Männer
Das letzte Spiel in der Gruppenphase gegen China hatte für das deutsche Team keine Bedeutung mehr. Nach den zwei verlorenen Partien gegen Tschechien und die Schweiz waren die Curler bereits vorzeitig ausgeschieden. Heute verabschiedeten sie sich mit einem Sieg von 6:4 von Olympia gegen die ebenfalls vorzeitig ausgeschiedenen Chinesen.
Vier Siege und fünf Niederlagen lautet am Ende die Bilanz für die deutschen Europameister von 2024, die eigentlich unter die vier besten Teams kommen wollten. Aber für das jüngste Team im Wettbewerb bleibt die Teilnahme an Olympischen Spielen dennoch ein Erfolg. Zuletzt hatte Deutschland vor zwölf Jahren eine Curling-Mannschaft am Start.
09.50 bis 14.30 Uhr – Skibergsteigen: Sprint Frauen und Männer
Zum ersten Mal ist Skibergsteigen (Ski Mountaineering) bei Olympischen Winterspielen im Programm. Das Sprintrennen besteht aus einem Aufstieg, einer Tragepassage und einer Abfahrt. Bei dichtem Schnee waren heute für Deutschland Tatjana Paller, Helena Euringer und Finn Hoesch am Start. Die 19-jährige Euringer aus Bad Reichenhall und der 23-jährige Hoesch aus Starnberg schieden am Vormittag in ihren Vorläufen bereits aus. Hoesch scheiterte hauptsächlich an den Wechseln, die Ski wollten nicht zusammengehen und er benötigte zu lange, um sie am Rucksack anzustecken.
Bis ins Finale kam die 30-jährige Tatjana Paller aus Starnberg, die sich im Halbfinale als Zweite durchgesetzt hatte. Im dichtem Schneetreiben lag sie im Finale bei den Aufstiegen zunächst hinten, schob sich durch eine gute Abfahrt dann aber noch auf den vierten Rang.
Beim Skibergsteigen steigen die Athletinnen und Athleten zunächst mit Fellen unter den Skiern im Zickzack einen Berg hoch. Es folgt eine Treppenpassage, für die sie ihre Ski ausziehen und am Rucksack befestigen müssen. Nach der Passage ziehen sie die Ski erneut an, um einen weiteren Aufstieg auf Skiern zu meistern. Oben angekommen ziehen sie die Felle ab und fahren die Schlussabfahrt herunter ins Ziel. Eine Runde dauert zwischen drei und vier Minuten und geht über 70 Höhenmeter. Gefragt sind also Technik, Ausdauer, Kraft und eine gute Strategie, die all das passend einsetzt.









