
Olympia 2026
Deutschland träumt von Gold: Kombinierer führen nach Springen
Aktualisiert am 19.02.2026 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Bislang konnten die deutschen Kombinierer noch keine Medaille bei Olympia gewinnen. Eine Chance gibt es noch, um ein historisches Debakel zu vermeiden.
Die Kombinierer Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek liegen bei der Olympia-Premiere des Teamsprints nach dem Springen klar auf Medaillenkurs. Sowohl Geiger (122,5) als auch Rydzek (123,0 m) zeigten auf der Großschanze von Predazzo im dichten Schneetreiben gute Flüge, damit geht das deutsche Duo von Platz eins in den Langlauf (14.00 Uhr im Liveticker bei t-online). Dort treten beide Starter immer im Wechsel an.
„Die Bedingungen werden richtig, richtig schwer. Aber wir werden voll dagegenhalten. Alles ist möglich“, sagte Rydzek. 13 Sekunden nach dem DSV-Duo geht Norwegen mit Doppel-Olympiasieger Jens Luraas Oftebro und Andreas Skoglund in die Loipe, Dritter sind die Japaner Akito Watabe und Ryota Yamamoto (+21 Sekunden).
„Es wird sich gerade mit Norwegen zusammenschieben“, sagte Rydzek. Geiger sah das ähnlich: „Es ist noch nichts gewonnen. Es wird ein langes, hartes Rennen. Aber ich weiß, dass der Johannes und ich alles reinhauen werden, was wir haben.“ Mitfavorit Österreich mit Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter folgt mit 29 Sekunden Rückstand erst auf Rang fünf.
Der Teamsprint ersetzt in Italien die traditionelle Staffel mit vier Startern pro Nation. Gleichzeitig kann der Wettkampf aber auch der letzte in der Olympia-Geschichte der traditionsreichen Sportart sein. Ob die Kombination auch 2030 zum Programm gehört, entscheidet sich im Mai. Deutschland versucht zugleich ein Debakel zu vermeiden. Bislang gab es für die Männer noch keine Medaille in der Kombination. Sollte das so bleiben, wären es die ersten Spiele seit 1998 ohne Edelmetall.









