
Verdächtiges Pulver
Drohbrief bei Verdi: Substanz entpuppt sich als harmlos
Aktualisiert am 18.02.2026 – 19:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Gewerkschaftshaus in Nürnberg geht ein Umschlag mit unbekannter Substanz ein. Lange war unklar, ob diese gefährlich ist. Jetzt gibt es Entwarnung.
Nachdem bei der Gewerkschaft Verdi ein Umschlag mit einer unbekannten Substanz eingegangen ist, sind neue Details bekannt geworden. „Bei dem Pulver handelt es sich um keine gefährliche Substanz“, teilte die Stadtverwaltung mit, nachdem Spezialkräfte der Münchner Feuerwehr und Experten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) den Stoff untersucht hatten.
Zuvor war im Nürnberger DGB-Haus am Kornmarkt ein Umschlag mit einer unbekannten Substanz eingegangen. Die Feuerwehr hatte das Gebäude abgesperrt, wie die Stadt Nürnberg auf X (ehem. Twitter) mitteilte. Elf Personen mussten zunächst in der betroffenen Etage des Gewerkschaftshauses bleiben. Alle anderen konnten den Bau verlassen.
Elf Personen befanden sich zu dem Zeitpunkt in dem Stockwerk, wie es weiter heißt. Drei von ihnen hätten gesichert Kontakt mit der Substanz gehabt, hieß es. Nun gibt es Entwarnung.
In einem Update um 14.30 Uhr gab die Stadt bekannt, dass die Münchner Berufsfeuerwehr ebenfalls auf dem Weg nach Nürnberg sei, um einen Schnelltest an der sichergestellten Substanz durchzuführen. „Eine Probe kommt ins Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit“, so die Stadt in einem Beitrag auf X.
Das Gewerkschaftshaus war zwischenzeitlich von den Sicherheitskräften abgesperrt worden. Die Feuerwehr rückte laut Franke mit mehreren Dutzend Einsatzkräften an und baute vorsorglich eine Dekontaminationsstraße auf.
Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen. Welchen Inhalt das Drohschreiben hat, wollte ein Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.










