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Home » Plug-in-Hybride: Studie enthüllt schockierend hohen Verbrauch
Mobilität

Plug-in-Hybride: Studie enthüllt schockierend hohen Verbrauch

Von zeit-heute.deFebruar 18, 20262 Min Gelesen
Plug-in-Hybride: Studie enthüllt schockierend hohen Verbrauch
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Plug-in-Hybride: Studie enthüllt schockierend hohen Verbrauch

Neue Verbrauchsbombe geplatzt

Die Zahl, die selbst die Forscher schockt


18.02.2026 – 14:45 UhrLesedauer: 2 Min.

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Teurer Etikettenschwindel: Im Alltag verbrauchen Plug-in-Hybride ein Vielfaches der offiziellen Angaben. (Quelle: Manngold/imago-images-bilder)

Sie gelten als saubere Alleskönner. Doch eine Analyse entlarvt Plug-in-Hybride als Täuschung. Selbst die Forscher sind angesichts der Ergebnisse fassungslos.

Ein Verbrauch von höchstens zwei Litern und satte Steuervorteile: Die Argumente der Verkäufer ziehen. Der Plug-in-Hybrid boomt wieder. Doch die Realität sieht anders aus. Eine Auswertung von einer Million Autos, die dem SWR vorliegt, zeigt jetzt: Der angeblich saubere Antrieb schont nicht das Klima, sondern nur die Statistik der Konzerne.

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts stießen auf ein Detail, das selbst die Experten aus der Fassung bringt. Bisher galt die Annahme: Wer elektrisch fährt, verbraucht keinen Tropfen Benzin. Die Daten widersprechen dem massiv.

Selbst im Strombetrieb verbrennen die Wagen im Schnitt drei Liter Kraftstoff. Der Verbrennungsmotor springt viel häufiger an als gedacht. Patrick Plötz vom Fraunhofer-Institut spricht von einem „Schock“ für alle beteiligten Forscher.

Das Gefälle zwischen den Marken ist gewaltig. Während Hersteller wie Kia oder Toyota beweisen, dass niedrige Verbräuche möglich sind, landen deutsche Modelle am Ende der Tabelle.

Schlusslicht ist Porsche. Die Hybridmodelle aus Stuttgart verbrauchen bereits im sogenannten Elektromodus rund sieben Liter Benzin. Auf Anfrage erklärt Porsche, man halte sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren.

Die Folgen dieser Enthüllung könnten die Autobranche Milliarden kosten. Bisher nutzen die Konzerne die niedrigen Laborwerte, um Strafzahlungen für den zu hohen CO2-Ausstoß zu vermeiden. Die Forscher fordern nun Konsequenzen: Die EU soll den Verbrauch auf der Straße statt im Labor ermitteln. Wer dort patzt, muss zahlen.

Umweltschützer fordern Konsequenzen: Die Technik dürfe nicht länger mit Steuergeldern gefördert werden. Die Zahlen entlarven den Sparvorteil als Illusion. Wer einen Plug-in-Hybrid kauft, zahlt oftmals an der Zapfsäule drauf. Den versprochenen Klimaschutz gibt es nur im Prospekt.

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