
In spezieller App
Marius Borg Høiby versteckte vermeintliche Missbrauchsfotos
17.02.2026 – 13:53 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Prozess gegen Marius Borg Høiby rücken Videoaufnahmen in den Mittelpunkt. Am achten Verhandlungstag geht es um weitere Details zu einem mutmaßlichen Übergriff.
Marius Borg Høiby muss sich derzeit vor Gericht in Oslo verantworten. Der 28-Jährige sieht sich mit einer Anklage konfrontiert, die insgesamt 32 Punkte umfasst – darunter vier mutmaßliche Vergewaltigungen, Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung und Misshandlung.
Unter anderem wird ihm vorgeworfen, am Morgen des 24. März 2024 nicht einvernehmlichen Sex mit einer Frau, die unter dem Einfluss von Alkohol und Schlaftabletten gestanden habe, gehabt zu haben. Høiby soll die Frau, während sie sich nicht wehren konnte, intim berührt und ohne ihr Einverständnis gefilmt haben.
Am 17. Februar schilderte Ermittler Stig Berg Larsen vor Gericht, dass Høiby eine App namens „Private Photovault“ genutzt habe, um die Foto- und Videodateien auf seinem Handy zu verstecken. Zum Zeitpunkt der Beweissicherung sollen sich dort acht relevante Dateien befunden haben – drei Fotos und fünf Videos. Die App sei im „Spiele“-Ordner abgelegt gewesen und am 24. März 2024 um 10.02 Uhr gekauft worden.
Auch Schlafexperte Ståle Pallesen sagte aus. Er erstellte Gutachten zu allen vier mutmaßlichen Opfern, ohne mit Høiby oder den Frauen gesprochen zu haben. Grundlage seien ausschließlich die Videos gewesen. Zum dritten Fall erklärt er, die Frau habe Schlaftabletten genommen. Høiby soll fünf Videos aufgenommen haben. Pallesen kommt zu dem Schluss: „Aufgrund ihrer Schläfrigkeit war sie nicht in der Lage zu verstehen, was geschah, und konnte sich daher auch nicht gegen die Aktion wehren.“










