
Busverkehr massiv gestört
VHH: Verdi kündigt 24-Stunden-Streik ab Mittwoch an
Aktualisiert am 16.02.2026 – 16:15 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Hamburger Osten und angrenzenden Kreisen drohen am Mittwoch massive Busausfälle durch einen Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein.
Die Gewerkschaft ver.di hat für Mittwoch, 18. Februar, einen 24-stündigen Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (vhh.mobility) angekündigt. Der Ausstand beginnt um 3 Uhr morgens und soll bis Donnerstag, 19. Februar, 3 Uhr dauern.
Betroffen sind die Betriebshöfe Bergedorf, Rahlstedt, Glinde, Billbrook, Geesthacht und Lauenburg. Fahrgäste müssen mit erheblichen Einschränkungen im Busverkehr im Hamburger Osten sowie in den Kreisen Lauenburg und Stormarn rechnen.
Der Warnstreik steht im Zusammenhang mit den laufenden Verhandlungen zu einem neuen Manteltarifvertrag. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 26. Februar angesetzt.
Das Verkehrsunternehmen hat einen Einsatzstab eingerichtet. Der tatsächliche Umfang der Beeinträchtigungen zeigt sich erst am Mittwoch zu Streikbeginn und hängt von der Zahl der streikenden Mitarbeiter ab.
Zu den betroffenen Linien zählt das Busunternehmen folgende Linien auf: X3, X30, X21, X32, X33, X80, X81, X82, 2, 3, 29, 32, 119, 120, 122, 124, 127, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 220, 221, 222, 223, 224, 225, 226, 227, 228, 230, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 256, 320, 321, 322, 325, 327, 328, 329, 330, 332, 333, 335, 336, 337, 338,339, 362, 422, 424, 427, 428, 430, 432, 433, 436, 437, 438, 439, 462, 524, 527, 530, 533, 534, 535, 536, 537, 539, 562, 576, 609, 610, 619, 629, 729, 733, 735, 736, 737, 776, 4400, 4402, 8108, 8521, 8522, 8524, 8526, 8800, 8862, 8882, 8884, 8890, 8891, 8892, 8893, 8894, 8895, 8896, 8897.
In welchem Umfang sie konkret betroffen sind, ist bislang unklar. Die konkrete Streikankündigung vom Montag (16. Februar) bezieht sich bislang nur auf die Ausfälle im Busverkehr. Ob auch U-Bahnen, eventuell sogar schon ab Dienstag, bestreikt werden, ist auch noch nicht bekannt.
Das Unternehmen empfiehlt Fahrgästen, ihre Fahrt am Mittwochmorgen vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft der hvv App oder auf hvv.de zu prüfen und gegebenenfalls auf andere Verkehrsangebote auszuweichen.
Britta Oehlrich, Geschäftsführerin von vhh.mobility, erklärte: „Unser Ziel ist eine tragfähige Lösung, die sowohl die berechtigten Interessen der Beschäftigten als auch die langfristige Zukunftsfähigkeit von vhh.mobility berücksichtigt.“ Das Unternehmen habe den Tarifparteien bereits ein Angebot vorgelegt.










