
Ursachen, Tipps
Kalte Nase – was bedeutet das?
13.02.2026 – 17:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Meist ist eine kalte Nase harmlos. Mitunter kann sie jedoch im Rahmen von Erkrankungen auftreten. Wann ist ein Besuch beim Arzt zu empfehlen?
Fühlt sich die Nasenspitze einmal kalt an, ist das für gewöhnlich kein Grund zur Sorge. Die Nase liegt außen am Körper und ist zudem weit von der Körpermitte entfernt. Im Vergleich zu anderen Regionen ist sie kaum durch Fettgewebe isoliert. Direkt unter der Haut befinden sich viele kleine Blutgefäße, die normalerweise eine gute Durchblutung sicherstellen.
Häufig tritt eine kalte Nase bei kaltem Wetter auf. Bei Kälte verengen sich die Gefäße, um möglichst wenig Wärme über die Haut zu verlieren. Das Blut fließt verstärkt zur Körpermitte, um lebenswichtige Organe warm zu halten. Als Folge können sich die Nase, aber auch andere weiter vom Rumpf entfernte Bereiche wie Hände und Füße kalt anfühlen. Daneben kann Stress oder niedriger Blutdruck dazu führen, dass es nicht nur zu kalten Händen, sondern auch zu einer kalten Nase kommt.
Eine kalte Nase kann zudem im Rahmen von Erkrankungen auftreten, die die Gefäße schädigen, die Durchblutung beeinträchtigen oder das Kälteempfinden verändern, etwa bei:
Für gewöhnlich ist eine kalte Nase in solchen Fällen jedoch nicht das einzige Symptom.
Oftmals können bei einer kalten Nase bereits einfache Maßnahmen wie diese helfen:
In der Regel tritt eine kalte Nase nur vorübergehend auf und ist harmlos. Ein Arztbesuch ist zu empfehlen, wenn die Nase auch in warmer Umgebung ständig kühl ist oder weitere Symptome hinzukommen, zum Beispiel Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle. Das gilt ebenso, wenn sich die Nase bei Kälte nicht nur kühl anfühlt, sondern auch farblich verändert (erst blassweiß, dann bläulich-rötlich). So lässt sich herausfinden, ob die Beschwerden womöglich mit einer Erkrankung zusammenhängen und welche Behandlung die passende ist.











