
Schlüssel zu Abenteuern
Urlaubstrend: Was sind eigentlich Gateway-Destinationen?
12.02.2026 – 06:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft sehen und ausgehend davon die USA erkunden? Dieser Trend hat einen Namen.
Manche Reiseziele sind mehr als nur ein Ort. Sie sind der Schlüssel zu einer ganzen Welt voller Entdeckungen. Der im Tourismus häufig genutzte Begriff Gateway-Destinationen beschreibt solche Reiseziele, die weniger als Endpunkt einer Reise, sondern vielmehr als Ausgangspunkt für weiterführende Erkundungen dienen.
Die Destinationen fungieren als „Eingangstore“ (so die deutsche Übersetzung von Gateway) zu einer Region, einem Land oder einer Landschaft und ermöglichen es Reisenden, von dort aus tiefer in die Umgebung einzutauchen. Oft sind es Städte, Flughäfen oder zentrale Knotenpunkte, die durch ihre Infrastruktur und Lage den Zugang zu einer Vielzahl von Attraktionen und Erlebnissen bieten. Es können aber auch Orte von Sportwettkämpfen oder anderen großen Veranstaltungen sein.
Ein klassisches Beispiel für eine Gateway-Destination ist Reykjavík, die Hauptstadt Islands. Viele Reisende kommen zunächst hier an, sei es für einen kurzen Aufenthalt oder als Zwischenstopp. Doch die eigentliche Reise beginnt oft erst danach. Von Reykjavík aus starten Touren zu den Geysiren, Wasserfällen und Vulkanen, die Island so einzigartig machen. Ähnlich verhält es sich mit Städten wie Bangkok oder Singapur, die selbst als Reiseziel, aber auch als Drehscheibe für Reisen in andere asiatische oder ozeanische Länder gelten.
Gateway-Destinationen sind dabei nicht nur logistische Knotenpunkte, sondern oft auch eigenständige Reiseziele mit kulturellen, historischen oder landschaftlichen Highlights. Sie ermöglichen Reisenden, sich vor einer Weiterreise zu akklimatisieren, erste Eindrücke zu sammeln oder gezielt Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen.











