
Nach nur acht Monaten
Englischer Topklub entlässt Trainer
Aktualisiert am 11.02.2026 – 12:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Schon seit einiger Zeit stand Thomas Frank bei Tottenham Hotspur in der Kritik. Nach einer weiteren Niederlage zog der Klub nun Konsequenzen.
Das 1:2 gegen Newcastle United am Dienstag war eine Niederlage zu viel. Nach dem in Serie achten Ligaspiel ohne Sieg hat sich Tottenham Hotspur von Trainer Thomas Frank getrennt. Am Mittwoch zog der Klub die Konsequenzen – nach etwas mehr als sieben Monaten endet die Amtszeit des 52-Jährigen.
Man habe dem Trainer die nötige Zeit und Unterstützung gegeben, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. „Aufgrund der Ergebnisse und Leistungen hat der Vorstand jedoch beschlossen, dass ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt der Saison notwendig ist“, teilten die „Spurs“ mit. Ein Nachfolger von Frank steht noch nicht fest.
Frank war erst im Sommer gekommen, nachdem er zuvor sieben Jahre lang Brentford trainiert hatte. In Nordlondon hatte er noch einen Vertrag bis 2028. Der Start verlief vielversprechend, unter anderem mit einem 2:0 bei Manchester City. Doch danach folgte der Einbruch.
Mit 29 Punkten aus 26 Spielen steht Tottenham in der Premier League nur auf Rang 16. Aus den vergangenen 17 Partien gelangen nur zwei Siege. Der Vorsprung auf Abstiegsplatz 18 beträgt lediglich fünf Zähler.
Auch in den Pokalwettbewerben blieb der Erfolg aus. Im FA Cup und im League Cup schied der Klub früh aus. Nur in der Champions League lief es besser: Mit einem 2:0 gegen den BVB und einem 2:0 in Frankfurt zum Abschluss der Ligaphase sicherten sich die Spurs Rang vier und vermieden damit die Play-offs. Im Achtelfinale warten mögliche Duelle mit Brügge, Atlético, Galatasaray oder Juventus.
Abseits des sportlichen Abschneidens hatte der 52-jährige Frank für einen Fauxpas gesorgt. Weil er vor dem verlorenen Spiel beim AFC Bournemouth am 7. Januar einen Kaffee aus einem Becher mit dem Logo des verhassten Stadtrivalen FC Arsenal getrunken hatte, hagelte es in den sozialen Medien Kritik. „Ich habe es definitiv nicht bemerkt. Es wäre total dumm von mir, den Becher zu nehmen, wenn ich es gewusst hätte“, sagte Frank dazu. Der Becher war Frank in Bournemouth von einem Mitarbeiter der Gastgeber gereicht worden.









