
Köhlbrandbrücke gesperrt
Fliegerbombe im Hamburger Hafen entschärft
Aktualisiert am 11.02.2026 – 00:41 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Hamburger Hafen wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Es ist nicht das erste Mal, dass in dem Gebiet ein Blindgänger auftaucht.
Im Hamburger Hafen ist eine Fliegerbombe gefunden und entschärft worden. Auch die Köhlbrandbrücke war für rund eineinhalb Stunden gesperrt. Der zentrale Verkehrsknoten im Hamburger Hafen war ab etwa 19 Uhr nicht mehr befahrbar. Die Entschärfung der Bombe begann gegen 20 Uhr. Der Kampfmittelräumdienst machte den 500-Pfund-Blindgänger britischer Bauart anschließend unschädlich.
Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine 500 Pfund schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie wurde bei Bauarbeiten in der Nippoldstraße in rund sechs Metern Tiefe entdeckt. Der Schacht war zuvor gezielt auf Kampfmittel untersucht worden, berichtete ein Reporter vor Ort. Die Bombe musste aus Sicherheitsgründen direkt an der Fundstelle entschärft werden.
Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Kampfmittelräumdienst richtete einen Sperrradius von 300 Metern sowie einen Warnradius von 500 Metern um die Nippoldstraße ein. In dem betroffenen Gebiet befinden sich überwiegend Industriebetriebe, Wohnhäuser waren nicht betroffen.
„Im Radius von 500 Metern mussten umliegende Betriebe für die Zeit der Maßnahmen ihre Produktion anpassen, Evakuierungen von Betriebsangehörigen oder Anwohnern waren nicht erforderlich“, teilte die Feuerwehr mit.
Auch der Luftraum und die Elbe waren von den Sperrmaßnahmen betroffen. Neben den Verkehrsbehinderungen für Autofahrer, die die Köhlbrandbrücke umfahren mussten, gab es außerdem Einschränkungen für Fahrgäste der Hadag. Der Anleger Neuhof liegt innerhalb des Warngebiets. Von dort aus fährt die Linie 61 über Waltershof, Dockland (Fischereihafen) und Altona (Fischmarkt) bis zu den Landungsbrücken.










