
„Extrem steiles Gelände“
Lawine rast Berg hinunter und begräbt Mann unter sich
09.02.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Zwei Männer wollen den Tag bei einer Skitour in den Bergen genießen. Doch bei der Abfahrt kommt es zu einem Unglück.
Am Sonntagnachmittag ist in Südtirol ein junger Skitourengeher bei einem Lawinenabgang tödlich verunglückt. Das berichteten der italienische öffentlich-rechtliche Rundfunksender Rai und das Onlineportal „Stol.it“. Der 2007 geborene Wintersportler sei in Begleitung eines weiteren Mannes im Sarntal unterwegs gewesen, als sich plötzlich eine Lawine gelöst und den Mann unter sich begraben habe. Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen sei jede Hilfe zu spät gekommen.
Die Männer seien zuvor von Meran aus aufgestiegen. Als sie von da aus in Richtung Kratzberger See abgefahren sind, kam es zu dem Unglück, berichten die Medien übereinstimmend. Das Opfer sei durch die Schneemassen komplett verschüttet worden, hieß es weiter.
Sein Begleiter habe daraufhin sofort den Notruf verständigt und selbst mit der Suche begonnen, berichtete „Stol.it“. Die Bergrettung, die mit zwei Hubschraubern anrückte, unterstützte ihn dabei. Doch die Suchaktion habe sich als schwierig gestaltet, „da es sich um extrem steiles Gelände handelte und weitere Lawinenabgänge nicht ausgeschlossen werden konnten“, erklärte Einsatzleiter Thomas Murr im Gespräch mit dem Portal.
Die Rettungskräfte hätten den Mann in kurzer Zeit unter einer etwa einen Meter dicken Schneeschicht gefunden. Doch der Notarzt habe nur noch den Tod des Wintersportlers feststellen können. Die Leiche und der Begleiter wurden anschließend mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen.
Es war nicht der einzige Unfall dieser Art am Wochenende in Südtirol. Allein am Samstag hat es laut der italienischen Bergwacht mehrere Abgänge gegeben, bei denen insgesamt vier Menschen ums Leben gekommen sind, hieß es.











